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Amelie hat in der Türkei Rutschen getestet.

Das war abgefahren!

Amelie hat in der Türkei Rutschen getestet

Es war vermutlich der spritzigste Auftrag, den wir bis jetzt für unsere Kinderreporter hatten: Teste 30 Wasserrutschen in der Türkei!  

In den Pfingstferien hat Amelie aus München für uns 30 Wasserrutschen getestet. Hier ist ihr Bericht.

Wer wir sind: Mein Name ist Amelie, ich bin zwölf Jahre alt und gehe in die 6. Klasse. Meine Hobbies sind unter anderem Hip-Hop-Tanzen, Schwimmen und Skifahren. Auf der Reise waren mein kleiner Bruder Nikolas und meine Eltern dabei.

Wo und wie wir sonst Urlaub machen: Meistens fahren wir im Sommer mit dem Wohnmobil ans Meer. Am Campingplatz ist immer was los, dort trifft man oft andere Kinder, mit denen wir spielen. Wir campen meistens in Italien und letztes Jahr in Kroatien.

Was mir im Urlaub besonders wichtig ist: Am Wichtigsten ist mir das Wasser. Im Pool schwimmen, im Meer schnorcheln oder Sandburgen bauen. Am Schönsten ist es natürlich, wenn andere Kinder dabei sind.

So war die Reise organisiert: Einfach perfekt! Wir waren noch in drei anderen Hotels zum Rutschen testen (Ali Bey Resort, Sun Connect Paloma Grida Village, Von Club Golden Beach – Anm. d. Red.). Alle haben sich um uns gekümmert und wir durften überall so viel rutschen und schwimmen, wie wir wollten.

Unsere Kinderreporterin hat in der Türkei 30 Rutschen ganz genau unter die Lupe genommen – das hat ihr und ihrem Bruder natürlich riesigen Spaß gemacht.

Meine Eindrücke vom Hotel: Das Hotel war sehr schön, es gab Animationen und Aktivitäten für uns Kinder. Für Erwachsene gab es einen Fitness-Club und Tennisplätze. In der großen Anlage fand ich die verwachsenen Gärten toll. Während meine Eltern noch im Strandrestaurant zu Abend aßen, konnten wir daneben am Strand spielen. Ich war kaum im Zimmer, weil man draußen so viel machen konnte. Besonders hat mir gefallen, wie das Buffet aufgebaut war und dass die Köche alles vor Ort frisch gebraten und gekocht haben.

So viele Wasserrutschen kannte ich bisher: Ungefähr 20 bis 30. Die waren auf verschiedenen Campingplätzen in Italien. Außerdem war ich einmal in der Therme Erding und ein paar Mal in anderen Badewelten.

So oft und so lange bin ich gerutscht: Ich bin täglich mindestens zwei Stunden gerutscht und habe während der Woche alle 30 Rutschen getestet. Es gab keine, die ich mich nicht getraut hätte.

Das ist die Top-5-Liste meiner Lieblingsrutschen

  • Die weiße breite Familienrutsche in unserem Heimathotel Ali Bey Club war meine Nummer eins. Da konnte man auf Reifen oder Riesentellern allein, zu zweit, zu dritt oder mit bis zu acht Personen rutschen.
  • Meine Nummer zwei war die gerade, türkis-farbene Rutsche im eher ruhigen Aqua-Park des Ali Bey Resorts. Die gesamte Anlage dieses Hotels war für mich eindrucksvoll, weil neben den Wegen die Sträucher und Bäume so schön angelegt und verwachsen waren.
  • Als dritte Lieblingsrutsche zeichne ich die gelbe gewundene Rutsche im Sun Connect Paloma Grida Village Hotel – das mit seinen kleinen Gässchen aussah wie ein italienisches Dorf – aus. Um flott die Rutsche runter zu kommen, musste ich zwar mein Wassershirt ausziehen, aber dann ging es richtig ab!
  • Der gesamte Aquapark unseres Hotels war der beste von allen. Deswegen kommt die offene, grüne Schnell-Rutsche von dort auf Platz vier.
  • Der etwas überfüllte VON Club Golden Beach Aquapark war mir fast zu laut. Trotzdem hat es eine Rutsche gegeben, die es in die Top fünf schafft. Und zwar die offene gewundene orange Rutsche.

Was man beim Rutschen alles beachten sollte

Auf fast allen Schildern steht, dass man erst ab zwölf Jahren alleine rutschen darf. Doch die jüngeren Kinder rutschen trotzdem allein. Mein Tipp ist: Jede dieser Rutschen erst einmal mit Papa oder Mama ausprobieren, dann weiß man schon, ob man sie auch alleine rutschen kann. Bei manchen Rutschen liegt man auf einer Matte mit dem Kopf nach vorne auf dem Bauch. Da sollte man erst das Personal fragen, wie man zum Beispiel Kopf und Arme am besten hält, sonst kann man sich weh tun.

Das haben wir außer Rutschen und Baden noch gemacht

Wir sind auf einem Banana-Boat gefahren, das von einem Motorboot gezogen wird. Das war sehr lustig, denn der Fahrer hat uns zum Schluss ins Wasser geschmissen. Außerdem bin ich mit Papa Jet-Ski gefahren und habe mit meiner Mama Parachuting gemacht.

Intensive Testarbeit: Unsere Kinderreporterin hat in der Türkei 30 Rutschen ganz genau unter die Lupe genommen.

An einem Vormittag haben wir den türkischen Markt in Manavgat besucht. Wir sind mit dem Taksi (so schreibt man auf Türkisch Taxi) hingefahren und haben dort Kleidung, Schmuck und Spielsachen gekauft. Außerdem gab es auch einen Obst- und Gemüsemarkt, auf dem sich Mama eine osmanische Gewürzmischung aus 36 Gewürzen gekauft hat. Mein Bruder wollte unbedingt ein Deutschland-Trikot von Götze und hat sich von seinem Taschengeld ein Päckchen Apfel-Tee gekauft.

Da unser Hotel ja direkt am Meer lag, hatte Nikolas auch seine Angel mitgenommen. Meine Eltern wollten aber nur erlauben, dass er fischen geht, wenn er sich selbst darum kümmert, was mit seinem Fang passiert. Also habe ich mit ihm zusammen unseren Ober gefragt, der hat dann den Koch gefragt, und der hat gesagt, er würde die Fische für uns kochen oder grillen. Aber Nikolas hat leider nichts gefangen.

Das hat mir besonders gut gefallen: Alle Aquaparks, die wir besucht haben, und dass man sich umsonst so viel Eis holen konnte, wie man wollte.

Das hat mir nicht so gut gefallen: Dass die Woche so kurz war. Ich hätte noch drei Wochen dort bleiben können.

Ob ich so einen Urlaub noch einmal machen würde? Natürlich würde ich so einen Urlaub sofort wieder machen! Meine ganze Familie hatte einen Riesen-Spaß.

So habe ich getestet

In jedem Aquapark sind mein Bruder und ich gleich ins Wasser gesprungen. Überall waren herrliche Pools. Die Rutschen wurden sofort ausprobiert. Meistens hat meine Mama dann im Reisetagebuch eine kleine Rutschen-Skizze angefertigt. Mein Papa war Trainer, Berater (er gab zum Beispiel Tipps, wie man schneller wird) und Fotograf. Später sind wir alle zusammen gerutscht. Am Abend haben wir uns dann zusammengesetzt und mein Bruder und ich haben Sterne verteilt. Fünf Sterne war die beste Wertung.

Die Reise-Infos

REISEZIEL Side ist ein Urlaubsort an der türkischen Riviera. In der Antike war es eine bedeutende Hafenstadt in der Region Pamphylien.

ANREISE Der nächstgelegene größere Flughafen ist Antalya, der von München aus täglich mehrmals nonstop angeflogen wird. Transferzeit nach Side: rund 80 Minuten.

HOTEL Der Ali Bey Club mit viereinhalb Sonnen (Kategorie des Veranstalters) liegt rund 17 Kilometer von Side und etwa zwölf Kilometer von Manavgat entfernt direkt am Strand. Im 25 000 Quadratmeter großen Aquapark gibt es neun Rutschen. Im Bereich für kleinere Kinder gibt es zusätzlich sechs Wasserrutschen, ein Piratenschiff sowie einen Wasserspielplatz und Baby-Sandpool. Zum kostenlosen Angebot des Hotels gehören u.a. Sauna, Hamam, Basketball, Beachvolleyball, Tischtennis, Darts und ganztägige Animation mit Abendshow. Zum All-inclusive-Angebot gehören neben den Mahlzeiten noch Snacks, Eiscreme, alhoholfreie und alkoholische Getränke (24 Stunden lang) sowie tägliches Auffüllen der Minibar mit Erfrischungsgetränken und Bier.

ANGEBOT Eine Woche im Ali Bey Club ­Side mit All-inclusive-Verpflegung und Flügen ab/bis München kostet im Reisezeitraum 5. bis 12. September im Familienzimmer (mit zwei Räumen für vier Personen) ab 1093 Euro pro Person, Kinderfestpreis 331 Euro. Bei Unterbringung im Doppelzimmer kostet die Reise ab 873 Euro pro Person. Weitere Info und Buchung bei Öger Tours unter Tel. 040/32 00 13 30 oder unter www.oeger.de.

Hier kommen die Eltern zu Wort

Mir als Sportler ist es wichtig, dass die Kinder Spaß an der Bewegung erleben. Das war in diesem Urlaub zu 100 Prozent gegeben. Wenn ich überlege, wie viele Treppen die Kinder gestiegen sind (ohne es zu merken), um zu den Rutschen zu gelangen… Man kann sich vorstellen, wie wir alle nachts in die Betten gefallen sind. Einfach Klasse!
Papa Claus

Alle Hotelanlagen, die wir besuchen durften, hatten besondere Qualitäten und ihren eigenen Charme. Jede davon ist definitiv für Familien geeignet. Wir waren zum ersten Mal in einem All-inklusive-Hotel. Das bedeutete Eintauchen ins Schlaraffenland und echter Urlaub für die Hausfrau! Sensationell fanden wir Eltern das Strandrestaurant im Ali Bey Club. Direkt am Meer bei Sonnenuntergang und Mondaufgang fein dinieren – ein Traum!
Mama Elke

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