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Der 29-jährige Norwege Lars Fevang zeigt sich nicht begeistert vom Bondi Beach in Australien. Unter dieses Bild schrieb er: "Ich reiste alleine durch Australien. Es war beschissen. Bondi Beach in Sydney ist überhaupt nicht so wie er im Fernsehen immer dargestellt wird."

Backpacker rechnet ab

"Australien ist beschissen": Fiese Abrechnung eines Reisenden

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Ein junger Norweger sorgt gerade mit seinen Urlaubsfotos im Netz für Furore. Der Grund: Er meckert pausenlos nur über sein Reiseziel: Naturparadies Australien.

Für viele Reisende ist Australien ein absolutes Muss. Lars Fevang hat es sechs Wochen erkundet – und kann dem Land so gar nichts abgewinnen, wie er in seinen Posts berichtet.

So schlimm empfand ein Backpacker seinen Australien-Trip

Darauf ist er immer wieder in derselben Pose vor bekannten Sehenswürdigkeiten des beliebten Reisezieles zu sehen – und zieht entweder eine Schnute oder sieht sogar wütend aus. Egal, ob vor der traumhaften Kulisse des Bondi Beachs oder am Great Barrier Reef – Fevang scheinen die beliebten Reise-Orte nicht besonders zu beeindrucken.

Unter dem Usernamen Boedith hat er seine Urlaubsselfies jetzt auf dem Fotonetzwerk Imgur geteilt – und damit für ganz schön viel Wirbel gesorgt. Denn der 29-jährige Norweger hat es nicht nur bei den traurigen Reiseschnappschüssen von Down Under belassen, sondern zudem noch sehr bissige Kommentare darunter gepostet.

Die Great Ocean Road ist laut Fevang nicht sehenswert. Er kommentiert: "Ich habe gehört, die Great Ocean Road sei wunderschön. Aber es waren nur ein Haufen Steine."

So kanzelte er die bekannte Küstenstraße Great Ocean Road mit der berühmten Felsformation "Twelve Apostles" als "nur ein Haufen Steine" ab und nicht einmal die süßen Koalabären, die er auf seiner Reise trifft, können ihn aufheitern. Sein Kommentar nur: "Die schlafen die ganze Zeit. Warum sollte man diese faulen Dinger überhaupt zeigen?"

Kein Gefallen an Australien - alles nur gespielt?

Ob der 29-Jährige allerdings wirklich keinen Gefallen an seiner Reise gefunden hat, lässt sich schwer sagen. Schließlich postet er ein weiteres Foto, das ihn im Auto zeigt - im Rückspiegel ein Polizeiwagen. Dazu kommentiert Fevang, dass er das Auto gemietet habe, um wieder besser gelaunt zu sein. Doch stattdessen habe er mit seiner Drei-Tage-Regenwetter-Miene eine saftige Geldstrafe kassiert.

Auch Melbourne habe ihm nicht sonderlich gefallen. Für ihn bestehe die Stadt "nur aus Gebäuden".

Schließlich scheint er es seinen Trip gänzlich satt zu haben und postet abschließend ein Foto von sich auf einem Boot mit dem Untertitel: "Also bin ich wieder abgehauen. Australien ist echt beschissen."

Überraschung: Nette Geste hinter Negativ-Fotos über Australien

Doch hier die Auflösung: Gegenüber dem Reiseführer "Lonely Planet" soll Fevang schließlich zugegeben haben, dass er den sechswöchigen Trip durch Australien genossen habe. Grund für die Reise war, dass er nach sechs Jahren Militär etwas entspannen wollte.

Doch warum macht er dann von seiner Reise so schlecht? "Ich habe die Selfies aufgenommen und an meine Freunde in Norwegen geschickt, während ich unterwegs war. Sie waren ziemlich neidisch auf meinen Trip, und ich wollte sie überzeugen, dass sie nichts verpassen." 

Wirklich funktioniert habe das allerdings nicht: "Sie haben mir nicht geglaubt und wurden mit jedem neuen Selfie, das ich ihnen schickte, nur noch neidischer." Schließlich habe er sie erst am Ende seines Trips zuhause ins Internet gestellt – wo Sie wider Erwarten zum viralen Hit avancierten.

Bilder von Robert Eixenbergers Reise

Von Jasmin Pospiech

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