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In Lalibela, das in Äthiopien liegt, wurden elf Kirchen in den Fels geschlagen. Das Auswärtige Amt hat vor kurzem eine Reisewarnung für das afrikanische Land herausgegeben.

Gewaltsame Demonstrationen

Auswärtiges Amt rät von Reisen in weite Teile Äthiopiens ab

Das nordafrikanische Äthiopien ist besonders für seine berühmten Sehenswürdigkeiten rund um die Anfänge der christlichen Kirche bekannt. Nun warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in das Land, in dem vor kurzem der Ausnahmezustand ausgerufen wurde.

Berlin - Das Auswärtige Amt rät derzeit wegen gewaltsamen Demonstrationen von Urlaubsreisen in weite Teile Äthiopiens ab. Der aktualisierte Sicherheitshinweis gilt für die Region Oromia rund um die Hauptstadt Addis Abeba und für das nördlich gelegene Amhara.

In Amhara liegen bedeutende Sehenswürdigkeiten des ostafrikanischen Landes, etwa Lalibela mit seinen Felsenkirchen. Während der aktuellen Unruhen seien auch vereinzelt Touristenunterkünfte geplündert worden. In Äthiopien kommt es seit Herbst 2015 zu Massendemonstrationen und Protesten, bei denen es bereits zahlreiche Tote gegeben hat. Am 8. Oktober 2016 hat die Regierung den Ausnahmezustand ausgerufen. Es sind Straßensperren und andere Einschränkungen möglich. Mobilfunk und Internet sind teils unterbrochen.

Touristen sollten sich von Menschenansammlungen fernhalten und gegebenenfalls geschützte Bereiche aufsuchen, rät das Auswärtige Amt. Ist eine Demonstration angekündigt, ändern Reisende besser ihre Route oder ihren Aufenthaltsort.

dpa/tmn

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