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Mit den steigenden Benzinpreise wird die Reise in den Urlaub schnell ziemlich teuer.

So wird die Autofahrt in den Urlaub günstiger

Berlin - Die Benzinpreise liegen auf Rekordniveau, die Fahrt in den Osterurlaub wird so zur kostspieligen Angelegenheit. Was tun? Gemeinsam fahren und so die eigenen Kosten senken.

Wer günstiger in den Osterurlaub fahren möchte, kann sich den Wagen mit anderen teilen. Angesichts der hohen Benzinpreise biete es sich an, im Verwandten- und Bekanntenkreis anzufragen, wer in die gleiche Urlaubsregion fährt, sagte Anja Smetanin vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) dem dpa-Themendienst.

Wer mit dem eigenen Auto in den Urlaub oder zum Osterbesuch zu Verwandten fahren möchte, aber noch freie Plätze im Auto hat, könnte sie Mitfahrern anbieten. Am einfachsten geht dies über entsprechende Internetportale wie Mitfahrgelegenheit.de oder Mitfahrzentrale.com. „Dabei sollte man die Fahrt möglichst frühzeitig einstellen“, empfahl Smetanin. Wer mit Ehepartner, Kindern oder Hund in die Ferien fährt, sollte das bei der Fahrtbeschreibung deutlich machen. „Für den Mitfahrer ist das ja auch eine ungewohnte Situation.“

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Mit dem potenziellen Mitfahrer klärt man dann Start- und Zielort, Gepäckmitnahme und Bezahlung. Fünf Euro pro 100 Kilometer gelten als fairer Preis. Wer nur einen Ausflug zu Verwandten nahe der Heimatstadt unternimmt, kann seine Fahrt bei Portalen wie Mifaz.de anbieten, die auf Kurzstrecken spezialisiert sind. Wer alleinreisend und flexibel ist, der reist selbst als Mitfahrer. Auch hier sollte man möglichst frühzeitig mit dem Anbieter die Details der Fahrt abklären, sagte Smetanin.

Wer viel Gepäck in den Urlaub mitnimmt, sollte den Fahrer unbedingt darüber informieren. Beim Ausflug zu den Verwandten könnte auch Deinbus.de eine interessante Anlaufstelle sein: Wenn sich genug Interessenten für eine Strecke finden, organisiert der Anbieter einen Reisebus samt Fahrer. Das Angebot ist allerdings abgesehen von wenigen Ausnahmen auf Deutschland begrenzt.

„Für Familien ist die Reise als Mitfahrer insgesamt eher nicht zu empfehlen“, sagte Smetanin. Mit viel Gepäck und quengelnden Kindern sei es schwierig, auf eine Fahrt zu setzen, die eventuell wieder abgesagt wird. Für Urlaub mit Kind und Kegel empfiehlt Smetanin eher die Reise mit dem Zug. „Das ist auch entspannter, als den Urlaub mit einem Stau zu starten.“

Wer am Urlaubsort mobil sein will, finde mittlerweile fast überall ein ausreichendes Angebot an Mietwagen. Falls jemand seinen eigenen Wagen in die Ferien mitnehmen möchte, könne er diesen im Autozug transportieren. „Das ist umweltschonender und oft angenehmer, als bis Rimini im Auto zu sitzen und viel Spritgeld und Nerven zu verlieren“ so Smetanin.

dpa

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