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Auf fast allen Fernstraßen kommt es zu Staus. Foto: Uli Deck

Stausaison erreicht Höhepunkt

Autofahrer erwartet das "schlimmste Stauwochenende"

Traumhaftes Sommerwetter und Ferien: Ein weiteres Stauwochenende steht vor der Tür. Wer kann, sollte nachts fahren oder sich schon unter der Woche auf den Weg machen. Auch in Österreich und der Schweiz spitzt sich die Lage zu. Es droht langes Warten.

Stuttgart (dpa/tmn) - Stillstand - darauf müssen sich Autofahrer am kommenden Wochenende (27. bis 29. Juli) einstellen. Denn die Sommer-Stausaison erreicht ihren Höhepunkt. Baden-Württemberg und Bayern starten als letzte Bundesländer in die Ferien.

Es gibt kaum eine Fernstraße, wo kein Stau droht, teilt der Auto Club Europa (ACE) mit und rät davon ab, dieses Wochenende überhaupt die Autobahnen zu benutzen. Nur nachts sei es möglich, langen Staus zu entgehen. Der ADAC erwartet sogar das "schlimmste Stauwochenende der Saison". Beide Clubs raten, unter der Woche, etwa Dienstag oder Mittwoch zu starten.

Wer dennoch fährt, sollte schon vor dem Start auf den Verkehrsfunk achten und unterwegs zusätzlich Echtzeit-Kartendienste nutzen. Als Hauptreisezeiten nennt der ACE am Freitag 13.00 bis 20.00 Uhr, am Samstag 08.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag 14.00 bis 20.00 Uhr.

Das Staurisiko ist besonders in den Ballungsräumen Rhein-Main, Rhein-Neckar, Berlin, Hamburg, Stuttgart und München sehr hoch. Außerdem kann es auf den Routen zur Nord- und Ostsee sowie explizit auf folgenden Strecken zu Staus oder Behinderungen kommen:

A 1 Puttgarden - Lübeck - Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln; beide Richtungen
A 2 Dortmund - Hannover - Berlin; beide Richtungen
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln - Arnheim; beide Richtungen
A 4 Dresden - Erfurt; beide Richtungen, Kircheimer Dreieck - Erfurt, Aachen - Köln - Olpe; beide Richtungen
A 5 Kassel - Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel; beide Richtungen
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg; beide Richtungen
A 7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte; beide Richtungen
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg; beide Richtungen
A 9 Berlin - Nürnberg - München; beide Richtungen
A 10 Berliner Ring
A 11 Berlin - Dreieck Uckermark
A 19 Berlin - Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock
A 20 Lübeck - Rostock; beide Richtungen
A 23 Hamburg - Heide
A 24 Berliner Ring - Dreieck - Wittstock/Dosse
A 40 Venlo - Duisburg - Essen; beide Richtungen
A 45 Dortmund - Gießen
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
A 72 Hof - Leipzig
A 81 Stuttgart - Singen
A 93 Rosenheim - Kiefersfelden; beide Richtungen
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 München - Lindau
A 99 Umfahrung München

Durch die Ferien in den südlichen deutschen Bundesländern verschärft sich auch die Stausituation in Österreich nochmals. Das betrifft vor allem die Autobahnen A 10 (Tauern), A 11 (Karawanken) A 12 (Inntal), A 13 (Brenner) und die A 14 (Rheintal). Auch auf dem Fernpass dürfte es voll werden. Hauptreisezeiten sind am Freitag ab 13.00 Uhr und Samstag zwischen 09.00 und 18.00 Uhr. Rückreisende Richtung Norden müssen sich vor den Grenzübergängen zu Deutschland auf Wartezeiten einstellen - vor allem am Samstag- und Sonntagmittag.

Auch in der Schweiz spitzt sich die Lage zu. Autofahrer haben kaum noch Ausweichmöglichkeiten. Der ACE rät, nach Möglichkeit nicht nur die Gotthardroute (A 2) sondern den gesamten Durchgangsverkehr durch die Schweiz am kommenden Wochenende zu meiden.

Ab Freitagabend müssen sich Reisende auf stundenlange Wartezeiten einstellen. Die Situation dürfte sich am ganzen Wochenende nicht entspannen. Als Alternative für die Gotthard-Route kann die Strecke St. Margarethen - Bellinzona gelten, obwohl auch dort Verzögerungen und Staus zu erwarten sind.

ACE-Meldung Stauprognose

ADAC-Meldung Stauprognose

ASFINAG-Infoseite zu Wartezeiten an Grenzübergängen

ADAC-Stauprognose als Video

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