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Zahlreiche Bahnreisende warten am Berliner Hauptbahnhof auf ihre Züge. Durch ein Unwetter wurde am Dienstag eine Oberleitung zwischen Berlin und Hamburg beschädigt.

Unwetter: 2000 Züge verspätet

Keine Entschädigung für Bahnreisende

Zugausfall und stundenlange Verspätungen - das Unwetter führte bei der Bahn zu massiven Problemen. Doch Reisende bekommen aber keine Entschädigung, darauf weist die Deutsche Bahn jetzt hin.

Bahnkunden bekommen keine Entschädigung, wenn ihr Zug wegen eines Unwetters ausfällt oder sich verspätet. Ein Unwetter wie das vom Dienstag sei höhere Gewalt, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Die Fahrgastrechte bei Verspätungen griffen in diesem Fall nicht. Normalerweise erstattet die Bahn Kunden bei mehr als einer Stunde Verspätung 25 Prozent des Ticketpreises und bei mehr als zwei Stunden 50 Prozent.

Wegen schwerer Gewitter am Dienstag verspäteten sich rund 2000 Züge, oder sie konnten nur Teilstrecken befahren. Seit Mittwochmorgen seien alle Strecken wieder befahrbar, sagte der Sprecher. Allerdings wurden Störungen erwartet, „weil nicht alle Fahrzeuge da sind, wo sie sein sollten“. Zu den Störungen zähle, dass sich Züge verspäten, Wagen anders als geplant gereiht seien oder dass statt eines ICEs zum Beispiel ein IC im Einsatz sei.

Bahnmitarbeiter entschuldigt sich für Zugausfälle auf Facebook

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn hat sich für die Zugausfälle wegen Personalproblemen am Mainzer Hauptbahnhof auf Facebook entschuldigt. „Für die derzeitigen Einschränkungen möchte ich mich entschuldigen“, antwortete ein Mitarbeiter am Mittwoch in dem Sozialen Netzwerk auf Beschwerden einer Nutzerin. Die Situation sei „wahrlich nicht schön“. Noch bis Sonntag soll der Verkehr am Hauptbahnhof nachts stark eingeschränkt sein - seit dem Wochenende ist der Bahnhof für Fernzüge in der Nacht abgekoppelt. Die Bahn begründete die Probleme mit einem hohen Krankenstand während der Urlaubszeit, das Stellwerk könne nicht ausreichend besetzt werden. Dazu kamen am Dienstag Probleme wegen des Unwetters.

dpa

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