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Laut Experten dürften viele Last-Minute-Reisen in dieser Saison nach Ägypten und Tunesien gehen. Foto: Andreas Gebert

Billige Ladenhüter

Bei Last-Minute-Angeboten besser vorsichtig sein

Gerade Spätentschlossene greifen gern bei Last-Minute-Angeboten zu. Schließlich ist der Preis oft zu verlockend. Doch nicht immer bekommen Reisende die Qualität, die sie erwarten.

Duisburg (dpa/tmn) - Last-Minute-Reisen können richtig günstig sein. Bei ganz kurzfristigen Reisen sind hohe Rabatte möglich. Der Nachteil ist jedoch, dass die Auswahl an Zielen und Hotels begrenzt ist.

Es könne passieren, dass Urlauber nur noch "Ladenhüter-Ziele" und Hotels von vergleichsweise geringerer Qualität bekommen, erklärt die Zeitschrift "Clever reisen!" (Ausgabe 1/2019).

Mit tendenziell weniger Last-Minute-Schnäppchen rechnen die Experten in dieser Saison in Spanien, Griechenland und der Türkei. Anders sehe es für Ägypten und Tunesien aus. Mit echten Last-Minute-Reisen sind Urlaube gemeint, die frühestens zwei Wochen vor Abflug verkauft werden. Bei 72 Stunden vor Abflug spricht man von Super-Last-Minute.

Vorteile von Frühbucher-Angeboten sind die hohe Planungssicherheit und die große Auswahl. Das Wunschhotel ist meist verfügbar. Rabatte und Kinderfestpreise sind zudem garantiert. Allerdings lege sich der Urlauber langfristig fest, so die Zeitschrift. Unvorhersehbare Ereignisse wie eine Verschlechterung der politischen Situation vor Ort sind viele Monate vor Abreise oft noch nicht absehbar. Will der Urlauber seine Reisepläne ändern, fallen Stornogebühren an.

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