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In südamerikanischen Städten wie Cusco, zu der die Ruinenstadt der Inka Machu Pichu gehört, kann die Höhenkrankheit auftreten. Foto: Marco Garro/dpa

Atemnot, Übelkeit, Schwindel

Bei Südamerika-Reisen vor Höhenkrankheit in Acht nehmen

Viele Reiseziele in Südamerika liegen auf einer stattlichen Höhe. Damit die Reise nicht im Krankenbett endet, sollten sich Urlauber im Vorfeld über die Höhenkrankheit informieren und Vorsorgemaßnahmen treffen.

Berlin (dpa/tmn) - Bei Südamerika-Reisenden tritt relativ häufig die Höhenkrankheit auf. Das liegt daran, dass sogar Großstädte wie La Paz in Bolivien, Cusco und Arequipa in Peru oder Quito in Ecuador in Höhen jenseits der 2500 Meter liegen.

Urlauber sollten die Symptome kennen und Vorsorge treffen. Darauf macht das Centrum für Reisemedizin (CRM) aufmerksam. Denn selbst gesunde und trainierte Menschen können höhenkrank werden, wenn sie zu schnell in Höhen über 2000 Meter aufsteigen.

Die Höhenkrankheit in ihrer häufigsten und mildesten Form (Akute Bergkrankheit) äußert sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, leichte Atemnot sowie Appetit- und Schlaflosigkeit, so das CRM. Sie tritt frühestens vier Stunden nach einem zu schnellen Höhengewinn ein. Nach ein bis zwei Tagen sind die Symptome am schlimmsten. Die Krankheit klingt in der Regel ab, wenn der Reisende nicht weiter aufsteigt. 

Beste Vorbeugung sei eine gute Akklimatisation, also ein langsames Gewöhnen an die Höhe, erklärten die Mediziner. Bei vielen Reisen in Südamerika sei dies aber nicht so gut möglich - etwa wenn man gleich in einer hochgelegenen Stadt landet. Trekking-Touristen sollten bei Mehrtagestouren darauf achten, immer niedriger zu schlafen als der höchste Punkt der Tagesetappe. 

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