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Die Burg Forchenstein stammt aus dem Spätmittelalter.

Ab nach Österreich

Radler aufgepasst! Im Burgenland gibt's Fahrvergnügen vom Feinsten

Ob Familienausflug, rasante Rennradtour oder gemütliche e-Bike-Fahrt: 2.500 Kilometer bestens ausgestattete Radwege machen das Burgenland zum Fahrradfahrer-Paradies.

Das milde pannonische Klima ermöglicht Fahrvergnügen bis weit in den Herbst hinein. Und bei 300 Sonnentagen im Jahr hat man beste Chancen auf schönes Wetter.

Mit dem Rad durch Naturidylle

Schilf raschelt im Wind, silbrig glitzert das Wasser in der Sonne, Störche erheben sich in die Luft – der Neusiedler See-Radweg ist ein wahres Naturidyll. Die 138 Kilometer um den See herum führen vorbei an Salzlacken, Weingärten und durch die weite, flache Steppenlandschaft. Auf den meist asphaltierten Wegen fährt man bequem dahin und plötzlich, fast unbemerkt, ist man in Ungarn, auf dem südlichen Abschnitt des Radweges.

Die malerische Altstadt von Rust.

Auch für Familien ist die Seeumrundung ein großes Vergnügen. Zumal abkürzen durchaus erlaubt ist: Wer von Ilmitz nach Mörbisch die Fähre nimmt, spart sich etwa 55 Kilometer. Die Qualität des Neusiedler See-Radweges war dem ADFC übrigens ganze 5 Sterne wert – ein einmaliges Prädikat in Österreich. Insgesamt garantieren in der ausgezeichneten RadReiseRegion Neusiedler See etwa 1.000km Radwege mit 40 verschiedenen Themenrouten ungebremsten Fahrradspaß.

Adrenalin für Biker

Ohne Berge geht bei Mountain Bikern gar nichts. Für sie heißt es deshalb ab in die Rosalia. Die hügelige Landschaft im Mittelburgenland garantiert mit ihren steilen Strecken schweißtreibende Touren. Lohnenswert ist ein Abstecher hinauf zur mächtigen Burg Forchtenstein aus dem Spätmittelalter. Und auch der Gipfel des Rosaliengebirges ist ein echtes Highlight: Vom Heuberg genießt man einen fantastischen Blick über den Neusiedler See bis hin zur ungarischen Tiefebene. Wer die späten Nachmittagsstunden für seine Tour wählt, wird dort oben mit einem fantastischen Sonnenuntergang belohnt.

Radeln mit Mehrwert

Kultur und Radtour? Nichts einfacher als das. Im Burgenland verbindet der Festival-Radrundweg die kulturellen Highlights der Region. Der Weg führt zu der malerischen Altstadt von Rust, zum Steinbruch in St. Margarethen mit seiner imposanten Naturbühne, zur Seebühne in Mörbisch und natürlich zum herrschaftlichen Schloss Esterházy in der Haydn-Metropole Eisenstadt.

Mit dem Rad durch das Burgenland.

Komfort, der bewegt

Wer es gerne gemütlicher angeht, der ist im Südburgenland richtig aufgehoben. Zahlreiche e-Bike Verleihstationen sorgen dafür, dass es mit doppelter Kraft voraus geht. Da schrecken auch die 2.500 Höhenmeter der traumhaft schönen Paradiesroute nicht mehr ab. Und damit die Energie nicht ausgeht, gibt es im Burgenland flächendeckend Ladestationen.

Anhalten und einkehren

Radler genießen in Österreichs östlichstem Bundesland neben einer perfekten Infrastruktur auch regionale Spezialitäten und die Freundlichkeit der Gastwirte. In den typischen Buschenschenken kann man sich bei einer zünftigen Jause für die nächste Etappe stärken.

Mehr Infos zum Radurlaub im Burgenland unter www.burgenland.info.

Urlaub in Österreich: Impressionen vom Burgenland

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