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In der Business-Class nach New York: Unsere Leser-Reporterinnen genießen auf dem Flug Champagner.

Business-Class

Mutter & Tochter auf Wolke sieben

Marianne Demmelhuber als Erlbach und ihre Tochter Kathrin hatten sich bei uns als Leserreporterinnen beworben. Die Aufgabe: In der Business Class von Lufthansa nach New York fliegen...

Diese Stadt ist der Wahnsinn!: Marianne Demmelhuber und Tochter Kathrin haben jeden Augenblick in der Metropole, die niemals schläft, in vollen Zügen genossen.

...sich am Flughafen von einer Stretch-Limousine abholen lassen, im Waldorf Astoria wohnen, in 48 Stunden die Stadt erobern, die niemals schläft. und bei all dem Wahnsinn noch alle Sinne beisammen haben, um anschließend darüber zu berichten. Die Beiden habens geschafft, bitte sehr: So, ab jetzt können wir den Songtext von Udo Jürgens umschreiben. Wir gingen nämlich in zeriss’nen Jeans am Broadway, waren richtig frei und verrückt in der Stadt, die niemals schläft und sexy macht! Und wir zählen nicht mehr zu den 92 Prozent der Deutschen, die laut Umfrage noch niemals in New York waren!

  • Wir, das sind
  • Los ging unsere Reise mit dem Besuch der Business Class Lounge. Dort stärkten wir uns mit Snacks und Getränken und deckten uns ein mit Lesestoff (natürlich waren auch tz und Münchner Merkur dabei), für den Flug in der Business Class des Airbus A 330 nach New York.
  • Unsere Flugerfahrung: Wir sind schon oft geflogen, aber noch nie so komfortabel. Reisen bedeutet für uns: Etwas Neues zu erleben. Wir sind sehr interessiert an anderen Kulturen und total offen für Abenteuer.
  • Unsere bisherigen Reisen führten uns nach Spanien, Griechenland, in die Türkei, Ägypten, die Dom. Rep., Frankreich, Italien (Verona, Rimini, Caorle, Bibione und Gardasee), Kroatien und Tschechien, an zahlreiche Plätze in Deutschland und Österreich (Berlin, Wien, Salzburg, Wolfgangsee). Barcelona, Prag und Santo Domingo standen bei uns auch schon auf dem Reiseprogramm. Aber wir waren noch niemals in New York!
  • Unsere Reisepartner: Meistens genießen wir die gemeinsame freie Zeit im Urlaub als Familie, oder wir reisen nur als Paar. Fest eingeplantes Ritual ist seit langen einmal im Jahr eine Mutter-Tochter-Reise. Diesmal also New York! Das ist das Highlight.
  • Im Flieger wurden wir aufs herzlichste von der Bordcrew willkommen geheißen. Luxus pur war nun angesagt. Die Sitze konnte man in verschiedene Positionen bringen bis hin zur totalen Liegeposition, wie in einem Bett. Extragroße Schlafdecken und Kissen machten das Ganze sehr heimelig. Damit wurde der Flug zu einem total relaxten und entspanntem Erlebnis.
  • Das Entertainment Programm war einfach großartig, es erwarteten uns die tollsten Kinofilme, Musik-CDs und Spiele.
  • Das Menü, mit neuem kulinarischen Konzept aus frischen Produkten, wurde natürlich stilvoll mit Tischdecke, Silberbesteck und Gläsern mit Klang serviert. Kein Plastikbecher, wie wir es sonst aus der Economy-Klasse kennen. Die Küche: Kein Standard-Catering, von stundenlanger Warmhaltetechnik gequält, sondern echt und ehrlich, in bester Qualität. Exquisit abgestimmte Weine aus der Vinothek und Champagner rundeten unser Luxusmenü über den Wolken ab.

Uns ging es so richtig gut in der Business Class, und so verging der Flug sprichwörtlich wie im Flug. Bei so einem Service, hätten wir gerne noch viel länger in der Luft bleiben können!

Wir hatten uns vorher gefragt, wen man denn so antrifft in der Business Class? Die Mitreisenden waren auf den ersten Blick ganz „normale Menschen“ wie wir eben. Jedenfalls herrscht eine wunderbare Atmosphäre voller Ruhe und Entspannung. Als Werbetexter würden wir Business Class wie folgt betiteln: „Die besondere Art des Reisens – man gönnt sich ja sonst nichts!“

  • Angekommen: Auf dem JFK Airport wartete ein Fahrer mit einer schwarzen Stretch-Limousine, in der er uns standesgemäß zum Waldorf Astoria Towers in New York chauffierte. Unseren Gesichtsausdruck hättet Ihr mal sehen sollen! Auf dem Weg zum Hotel steigerte sich unsere Vorfreude auf New York, je näher die Skyline heranrückte – einfach gigantisch.
  • Unser Hotel: Im The Waldorf Astoria Towers bezogen wir im höchsten und somit besten Stockwerk, dem 42., eine Suite. Wieder einmal: Luxus pur, eingerichtet mit erlesenen Antiquitäten, die Aussicht atemberaubend.
  • Unser Mammut-Programm: So nun ging’s aber so richtig los. Keine Minute versäumen! Kilometer für Kilometer erkundeten wir dieser wunderbare Stadt. Einfach alles zog uns in den Bann, egal ob die 5th Avenue, das Empire State Building, die Freiheitsstatue, der Broadway, die Brooklyn Bridge, der Times Square – wir waren echt überwältigt von den vielen überragenden Bauwerken und Eindrücken.

Mit einem stillen Gebet gedachten wir am World Trade Center National Memorial der zahlreichen Anschlagsopfer vom 11. September 2001. Trotz der unzähligen Besucher herrschte an diesem Gedenkplatz eine einzigartige und unbeschreiblich würdevolle Stille. An den Stellen der zerstörten Zwillingstürme befinden sich, Fußabdrücken gleich, zwei große Becken. Diese sind mit einer Kupferumrandung versehen, in die die Namen der 2983 Menschen gefräst sind, die bei den Terroranschlägen ums Leben kamen. In der Mitte der beiden Wasserflächen fällt das Wasser jeweils neun Meter tief in ein Untergeschoss. Durch die Wasserwände fällt das Tageslicht in den unter den Bassins liegenden Pavillon. In diesem befinden sich zwei Gedenkräume mit den Namen der Toten und ein Museum. Die Gedenkstätte heißt Reflecting Absence, übersetzbar mit „Nachdenken darüber, was fehlt“. Dieser Besuch wird uns unvergessen bleiben.

Neben den kulturellen Besichtigungen machten wir uns natürlich auch auf zur Shoppingtour. Unsere Kreditkarte, sorry, hat gestöhnt, aber wann shoppt man schon mal in New York!

Die Zeit verging rasend schnell und so stand auch schon unsere Limo wieder zur Abholung bereit und unser Rückflug in der Business Class begann. Bestens betreut und erholt landeten wir am Sonntag auf bayrischem Boden in München, ohne Rückenschmerzen, gut versorgt, und vor allem ohne Jetlag, im Gepäck viele unvergessene Erlebnisse, tolle Bekanntschaften, ein wohliges Bauchgefühl und eine einzigartige Zufriedenheit. Vielen Dank an alle, die uns das ermöglicht haben – thank you very much!

Unser Fazit

NY, wir sehen uns ganz bestimmt einmal wieder, denn wir haben uns in diese Weltmetropole, die niemals schläft, total verliebt. „See you soon!“

Die Reise-Infos

FLUGZEITEN Lufthansa bietet auch im neuen Winterflugplan zwei tägliche Direktflüge ab München nach New York, einmal zum John F. Kennedy-Flugplatz (ab 12.15 Uhr) und einmal nach Newark (ab 15.35 Uhr, im Winter 15.30 Uhr). Die Flugzeit beträgt jeweils zirka neun Stunden für die 6500 Kilometer lange Strecke. Geflogen wird mit einem Airbus A 330.

TICKET-PREISE In der Economy Class kostet der Flug mit Lufthansa nach New York und zurück ab 569 Euro, in der Business Class ab 2490 Euro und in der First Class ab 8570 Euro.

BUSINESS CLASS Die neue Lufthansa Business Class, die bis Sommer 2015 auf allen interkontinentalen Flügen eingerichtet ist, bietet dem Passagier 1,95 Meter lange horizontale Liegenflächen, mehr Platz im Schulterbereich, ein Entertainment-System mit 15-Zoll-Monitoren und großzügigeren Abstand zum Sitznachbarn für mehr Privatsphäre.

HOTEL Das Waldorf Astoria ist nicht nur eines der bekanntesten und teuersten Hotels von New York, es ist eine Legende. Ein Haus wie in Kunstwerk mit einer prachtvollen Art-Deco-Fassade. Ein Haus, in dem das Herz dieser Stadt schlägt und das berühmt ist für die Stars, die hier nächtigten. Viele Filme wurden im Waldorf Astoria gedreht, darunter die romantische „Manhattan Love Story“ mit Jennifer Lopez und Albert Finney in den Hauptrollen.

INFO/BUCHUNG im Reisebüro, im Internet auf www.lh.com oder über das Lufthansa Call Center unter Tel. 069/86 79 97 99. Flug und Hotels im Komplettpaket gibt es unter www.lufthansa-holidays.com.

Kathrin Demmelhuber (20), Grundschul-Lehramtsstudentin in Eichstätt, und ihre Mutter, Marianne Demmelhuber (41), Bankangestellte in Eggenfelden. Von unserem Wohnort Erlbach im Landkreis Altötting machten wir uns auf, mit Koffern voller Vorfreude zum Münchner Flughafen. Dort warteten auf uns: Christian Gottschalk von der Lufthansa, der uns begleitete, und Oliver Bodmer, Fotograf von Münchner Merkur/tz, der unsere Reise im Bild dokumentieren würde.

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