+
Mehrere Reiseanbieter können bei Problemen inzwischen per Chat kontaktiert werden. Foto: Oliver Berg

Die Angebote von Tui und Co.

Chatten mit dem Reiseveranstalter

Die Reiseorganisation ist schlecht? Schick dem Reiseleiter doch eine Whatsapp! Bei einem deutschen Reiseveranstalter geht das bereits. Wie verbreitet sind Messengerdienste sonst bei Tui, FTI und Co.?

Berlin (dpa/tmn) - Bei Problemen wollen Pauschalreisende schnell ihren Reiseveranstalter erreichen. Das geht nicht nur telefonisch: Einige Veranstalter lassen sich auch über Messengerdienste kontaktieren.

- Thomas Cook ist über seinen Connected Service in mehr als 200 Zielregionen via Whatsapp erreichbar. In der Hochsaison zählt der Veranstalter rund 1500 Whatsapp-Nachrichten pro Woche. Der Messenger hat die SMS damit hinter sich gelassen und rangiert in der Hitliste der Kontaktmöglichkeiten auf Rang zwei. Nur mit dem Telefon melden sich Thomas-Cook-Reisende häufiger beim Reiseleiter vor Ort.

- Tui bietet keine Kommunikation über Whatsapp, beantwortet aber Urlauberanfragen, die über den Facebook Messenger gesendet werden. Viele Kunden würden den Veranstalter über diesen Kanal kontaktieren. Das Thema Whatsapp beobachtet Tui: Sollte die Nachfrage dort steigen, werde man sicherlich auch dort Präsenz zeigen, so der Veranstalter.

- FTI-Urlauber können alle Marken des Veranstalters über Facebook und Twitter anschreiben und erhalten dort Feedback auf ihre Nachrichten. Die Kanäle sind offen für jegliche Themen, erklärt der Veranstalter. Das Spektrum reicht von Reiseanfragen, Fragen zur Buchung, Infos zum Zielgebiet bis hin zu Problemen während der Reise.

Aktuelle Zahlen belegen den Bedarf für diese Kommunikationskanäle: Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland nutzen Whatsapp, zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des IT-Verbandes Bitkom aus dem Sommer 2016. Damit lag Whatsapp einsam an der Spitze. Der Facebook Messenger kam mit 15 Prozent auf den dritten Platz - hinter Skype (16 Prozent). Konkret wurde danach gefragt, welche Dienste in den vergangenen vier Wochen genutzt wurden.

DER Touristik informiert Kunden auf Wunsch mit einem SMS Assist Service über Krisensituationen vor Ort. Einen Messengerdienst zur Kundenkommunkation nutzt der Veranstalter aber nicht. Man beobachte die aktuelle Entwicklung, teilte DER Touristik mit. Auch bei Alltours spielen Messengerdienste keine Rolle.

Mitteilung Bitkom

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Flugbegleiter enthüllt: Darum sollten Sie im Flugzeug nicht den Platz wechseln
Das Wechseln der Sitzplätze im Flugzeug führt bei vielen Flugbegleitern zu schlechter Stimmung. Die Gründe dafür erklärt nun ein Flugbegleiter.
Flugbegleiter enthüllt: Darum sollten Sie im Flugzeug nicht den Platz wechseln
Grillen und Feuer in Schweden wegen Waldbrandgefahr verboten
In Schweden wüten zurzeit mehrere Waldbrände. Reisende sollten daher überprüfen, ob ihre geplante Route befahrbar ist. Außerdem besteht ein striktes Lagerfeuer- und …
Grillen und Feuer in Schweden wegen Waldbrandgefahr verboten
Die Emirates Airline plant ein Mega-Hochhaus voller Blattsalat
Täglich werden tausende Flugzeugessen durch die Kabinen der Welt gerollt. Der Bedarf an frischen Lebensmitteln ist riesig und diese futuristischen Farmen sollen ihn …
Die Emirates Airline plant ein Mega-Hochhaus voller Blattsalat
Unterwasser-Museum vor der Küste Floridas eröffnet
Einmal richtig abtauchen: Etwa zwei Kilometer vor der Küste Floridas wurde im Golf von Mexiko eine Ausstellung der besonderen Art installiert. Der Eintritt ist frei, …
Unterwasser-Museum vor der Küste Floridas eröffnet

Kommentare