Reisen 2021

Oster-Urlaub 2021 so gut wie gestrichen – Die Ergebnisse des Corona-Gipfels

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Bund und Länder haben beim gestrigen Corona-Gipfel strengere Maßnahmen für Mallorca-Urlauber beschlossen. Doch auch die diskutierten Inlandsreisen sind vom Tisch.

Corona-Gipfel: Keine Lockerungen für Oster-Urlaub im Land – Strengere Maßnahmen bei Auslandsreisen

Update vom 23. März 2021: Beim Bund-Länder-Gipfel gestern Abend gab es zwei große Streitpunkte, was das Reisen anbelangt. Einer davon war eine mögliche Test- und Quarantänepflicht für Reiserückkehrer, selbst wenn diese nicht aus Risikogebieten einreisen. Hintergrund war der Ansturm auf Mallorca, nachdem die Reisewarnung für die Baleareninseln entfallen war. In diesem Punkt haben sich die Kanzlerin und die Minister darauf geeinigt, eine „generelle Testpflicht vor Abflug zur Einreisevoraussetzung bei Flügen nach Deutschland“ einzuführen, wie es im Beschluss heißt. Dazu wird die Bundesregierung zunächst eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorlegen.

Heißt: Jeder, der nach Deutschland einreist, muss einen negativen Corona-Test vorlegen – und das schon vor Abflug. In Quarantäne müssen sich Reisende aus Nicht-Risikogebieten aber nicht begeben. „Das Auftreten von verschiedenen Covid-19-Varianten und deren weltweite Verbreitung haben gezeigt, dass der grenzüberschreitende Reiseverkehr auch weiterhin auf das absolut erforderliche Mindestmaß begrenzt werden muss“, lautet die Begründung für den Beschluss. Auch die Airlines werden zu mehr Verantwortungsbewusstsein aufgerufen: „Da insbesondere bei beliebten Urlaubszielen damit zu rechnen ist, dass Urlauber aus zahlreichen Ländern zusammentreffen und sich Covid-19 Varianten leicht verbreiten können, erwarten Bund und Länder von allen Fluglinien konsequente Tests von Crews und Passagieren vor dem Rückflug und keine weitere Ausweitung der Flüge während der Osterferien.“

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Das zweite große Streitthema in Bezug auf Reisen war der Oster-Urlaub im Land. Unter anderem Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen plädierten auf einen „kontaktarmen Urlaub“ in Ferienhäusern, -wohnungen und Wohnmobilen im eigenen Bundesland. Allerdings scheiterten die Minister bei den Verhandlungen mit ihrem Vorschlag. Stattdessen appellieren Bund und Länder in ihrem Beschluss weiterhin „eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland zu verzichten –auch hinsichtlich der bevorstehenden Ostertage.“ Zwar handelt es sich hierbei um kein Verbot – Reisen kann man im Prinzip überall hin –, doch gerade in Deutschland wird man keine geöffnete Unterkunft finden. Wer also tatsächlich Reisen will, muss sich auf Tagesausflüge beschränken.

Allerdings gilt gerade an den Osterfeiertagen vom 1. bis zum 5. April die Devise #WirBleibenZuHause. Private Zusammenkünfte sind in diesem Zeitraum auf den Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands plus einen weiteren Haushalt beschränkt. Eine Anzahl von fünf Personen darf nicht überschritten werden. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Der Corona-Lockdown wurde zudem bis zum 18. April verlängert.

Urlaub im eigenen Bundesland wird laut Beschluss von Bund und Ländern auch nicht möglich sein.

Mallorca-Urlaubern drohen Verschärfungen – Hoffnung für Oster-Urlaub in Deutschland

Update vom 22. März 2021: Heute diskutieren Bund und Länder erneut über in Deutschland herrschende Corona-Maßnahmen. Thema wird unter anderem sein, welche Möglichkeiten für einen Oster-Urlaub innerhalb der Landesgrenzen bestehen sollen – und wie Reisen nach Mallorca eingeschränkt werden könnten. Mit der Aufhebung der Reisewarnung vor einer Woche hat sich nämlich ein wahrer Ansturm auf die Baleareninsel gebildet – sehr zum Ärger der deutschen Tourismusbranche*.

Dem Tagesspiegel liegt nun eine Beschlussvorlage vor, die beim heutigen Corona-Gipfel debattiert werden soll. Besonders der Punkt „Oster-Urlaube“ scheint strittig zu sein, da er auf dem Papier in Klammern aufgeführt wird. Eine Rolle spielt wohl das Konzept des „kontaktarmen Urlaubs“, so wie es bereits in dem Entwurf der SPD-regierten Ländern aufgegriffen wurde. Es sieht vor, dass für den Urlaub Beherbergungen und Übernachtungen infrage kommen könnten, bei denen eigene sanitäre Anlagen genutzt und Essen über Selbstversorgung organisiert werden könne – so wie in einer Ferienwohnung, einem Ferienhaus oder einem Wohnmobil in etwa. Besonders die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen fordern in einem gemeinsamen Vorstoß den „kontaktarmen Urlaub“. Dieser soll laut Beschlussvorlage nur innerhalb des eigenen Bundeslands möglich sein. Als Voraussetzung soll demnach ein negativer Antigen-Schnelltest kurz vor der Anreise dienen. Möglich seien auch regionale Lösungen der Ministerpräsidenten, wo die Infektionszahlen niedrig sind.

Während Möglichkeiten für den heimischen Tourismus erörtert werden, stehen gleichzeitig Überlegungen im Raum, den Urlaub ins Ausland unattraktiver zu gestalten. „Reisen, insbesondere Urlaubsreisen ins Ausland müssen unabhängig von Inzidenzen im Zielland mit einer epidemiologisch gebotenen Quarantäne und einer Testpflicht vor Rückreise und bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland verbunden sein“, heißt es in der Beschlussvorlage. Der Mallorca-Ansturm könnte also eine generelle Test- und Quarantänepflicht für Urlauber nach sich ziehen – unabhängig davon, ob sie tatsächlich aus einem Risikogebiet einreisen. Ob diese Regelung es aber tatsächlich in den Beschluss schafft, ist noch unsicher. Die Politik geht davon aus, dass sie vor Gericht schnell gekippt werden könnte.

Abgesehen von der Urlaubsdebatte droht aufgrund der rasant steigenden Corona-Inzidenz die „Notbremse“. Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, werden private Treffen womöglich wieder nur mit einer haushaltsfremden Person erlaubt, was ein normales Osterfest stark einschränken würde. Gleichzeitig soll der Corona-Lockdown bis zum 18. April verlängert werden.

Zumindest „kontaktarmer Urlaub“ an der Ostsee könnte an Ostern möglich sein.

Fällt Oster-Urlaub ins Wasser? Das haben Bund und Länder beim Corona-Gipfel beschlossen

Update vom 4. März 2021: Beim Corona-Gipfel gestern haben Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Nun haben sich die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten auf einen Plan mit fünf Öffnungsschritten geeinigt. Während nach der letzten Konferenz noch eine Inzidenz von unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen das Maß aller Dinge zu sein schien, soll es nun unter einer Inzidenz von 50 weitere Öffnungen geben.

Der erste Öffnungsschritt wurde bereits am 1. März mit den Öffnungen von Schulen, Kitas und Friseursalons vorgenommen. Im nächsten Schritt dürfen ab kommenden Montag (8. März) bundesweit einheitlich wieder Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Baumärkte öffnen. Auch „körpernahe Dienstleistungen“ sind eingeschlossen. Der dritte Öffnungsschritt (ab 8. März) ist von der Inzidenz abhängig. Ab einem Wert unter 50 dürfen Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten wieder Besucher begrüßen. Erst im vierten Schritt (ab 22. März) sind bei einer Inzidenz unter 50 erste Öffnungen im Bereich Gastronomie, bei Kinos, bei Theatern, Konzert- und Opernhäusern und im Sport vorgesehen. Der fünfte Öffnungsschritt erfolgt ab dem 5. April und beinhaltet Lockerungen bei Veranstaltungen sowie weitere Lockerungen im Sport und im Einzelhandel – ebenfalls an die Inzidenz geknüpft.

Was Reisen und Hotels angeht, so kommen diese aktuell in den Öffnungsplänen der Regierung nicht vor. Was in diesen Bereich geschehen soll, wird tatsächlich erst bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März besprochen – so wie befürchtet. Damit sind Hotelöffnungen bis knapp vor Ostern erst einmal nicht in Sicht. Zudem appellieren Bund und Länder weiter an die Bürger, auf nicht zwingend notwendige Reisen im In- und Ausland zu verzichten.

Urlaub in Deutschland vor Ostern unwahrscheinlich – Das sind die Details zum Corona-Gipfel

Update vom 3. März 2021: Ganz Deutschland schaut heute wieder voller Erwartung auf den Corona-Gipfel: Bund und Länder diskutieren erneut über die Corona-Maßnahmen, die in den kommenden Wochen gültig sein sollen. Ein erster Beschlussentwurf aus dem Kanzleramt für die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) liegt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vor. Ausgearbeitet haben den Entwurf die Bundesländer Berlin und Bayern sowie das Finanzministerium – sie sind für die Vorbereitung der MPK zuständig. Demnach soll der Lockdown möglicherweise bis zum 28. März verlängert werden.

Dies wirkt sich auch weiterhin voll auf die Reise-Branche aus: Der Beschlussentwurf sieht nämlich nach wie vor keine Lockerungen für Hotels vor. Stattdessen wird die Entscheidung darüber erneut auf die nächste Ministerpräsidentenkonferenz vertagt – und die findet am 24. März statt: „Über weitere Öffnungsschritte und die Perspektive für die hier noch nicht benannten Bereiche aus den Brachen Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels wird im Lichte der Infektionslage unter Berücksichtigung der angelaufenen Teststrategie, des Impfens, der Verbreitung von Virusmutanten und anderer Einflussfaktoren auf der nächsten Sitzung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder beraten“, heißt es nach Informationen des RND in dem Papier.

Auch interessant: Italien und Österreich weit abgeschlagen: Hier wollen die Deutschen an Ostern Urlaub machen.

Zudem rät das Kanzleramt den Bürgern in dem Entwurf weiterhin, möglichst daheim zu bleiben und keine Reisen zu unternehmen: „Hinsichtlich der dann unmittelbar bevorstehenden Ostertage appellieren Bund und Länder eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland zu verzichten.“

Für die Einreise aus Risikogebieten – also Länder, bei denen die Corona-Inzidenz über einem Wert von 50 liegt – gelte weiterhin die Quarantänepflicht. Rückkehrer müssen sich zehn Tage in Selbstisolation begeben und können diese nur mit einem negativen Test vorzeitig beenden, der frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommen wird. Zudem müssen Betroffene die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen.

Was die Rückkehr aus Virusvarianten-Gebieten angeht, müssen sich Reisende auf schärfere Maßnahmen einstellen: Laut Entwurf soll die Quarantäne ab dem 8. März 14 Tage andauern und darf nicht durch einen negativen Corona-Test verkürzt werden.

Urlaub in Deutschland wird wohl erst nach Ostern wieder eine Option sein.

Corona-Gipfel von Bund und Ländern: Hotels bleiben vorerst geschlossen – Erster Hoffnungsschimmer

Update vom 11. Februar 2021: Beim gestrigen Bund-Länder-Gipfel wurde eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis zum 7. März beschlossen. Friseurbetriebe können unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen schon ab dem 1. März wieder öffnen. Aber wie sieht es mit Hotels und Ausflügen aus? Bezüglich von Reisen hat sich mit den neuen Beschlüssen bisher nichts geändert. Die Regierung rät weiterhin von nicht notwendigen privaten Reisen und Besuchen – selbst von Verwandten – ab. Das gilt sowohl für das Inland als auch überregionale tagestouristische Ausflüge.

Aufgrund der Coronavirus-Mutationen, die mittlerweile auch in Deutschland angekommen sind, ist eine 7-Tages-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern das neue Maß der Dinge. Wenn diese Inzidenz stabil erreicht wird, dürfen im nächsten Öffnungsschritt der Einzelhandel mit einer Begrenzung von einem Kunden pro 20 Quadratmeter öffnen. Außerdem sollen Museen, Galerien und körpernahe Dienstleistungsbetriebe in diesem Fall wieder ihre Tore öffnen dürfen.

Der aktuelle Beschluss enthält auch erste Öffnungsperspektiven für das Hotelgewerbe und andere gebeutelte Branchen wie die Gastronomie. Eine Öffnung scheint zwar bei einer stabilen 7-Tages-Inzidenz von 35 noch nicht geplant zu sein, allerdings will die Regierung sich diesbezüglich ein Konzept überlegen: „Um den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen Planungsperspektiven zugeben, arbeiten Bund und Länder weiter an der Entwicklung nächster Schritte der sicheren und gerechten Öffnungsstrategie hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen, von Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotelgewerbe, damit unser Leben wieder mehr Normalität gewinnt“, heißt es in dem Beschluss.

Womöglich ist eine Lockerung für das Hotelgewerbe erst ab einer stabilen Inzidenz von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen geplant – das deutete zumindest ein 3-Stufen-Plan an, der im Vorfeld zur Videoschaltkonferenz an alle Länderchefs und Kanzlerin Merkel ging (s. letztes Update). Im aktuellen Beschluss ist davon allerdings noch keine Rede, deshalb bleibt abzuwarten, was Bund und Länder beim nächsten Gipfel am 3. März entscheiden.

Von tagestouristischen Reisen rät die Regierung weiterhin ab.

Corona-Lockerungen im März? 3-Stufen-Plan sieht touristische Übernachtungen vor

Update vom 10. Februar 2021: Am heutigen Mittwoch diskutieren Bund und Länder ein weiteres Mal über die Corona-Maßnahmen in Deutschland. Bereits im Vorfeld sind einige Informationen durchgesickert – so sind Lockerungen für den Tourismus und die Gastronomie erst einmal noch nicht in Sicht. Bund und Länder planen hingegen, den Lockdown – so wie er jetzt besteht – um mindestens zwei weitere Wochen zu verlängern. Somit ist erst ab dem 1. März mit Lockerungen zu rechnen.

Allerdings scheinen sich Kanzleramt und Länderchefs über eine schrittweise Öffnung nach dem 1. März Gedanken zu machen. Dem Business Insider liegt ein vertrauliches Papier des Landes Berlins vor, das den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz hat. Darin ist von einem 3-Stufen-Plan die Rede, nach dem es je nach Inzidenzzahlen – unter 35, unter 20 und unter 10 –verschiedene Lockerungen geben könnte. Außerdem sollen dynamische Faktoren wie die Reproduktionszahl oder die Auslastung der Intensivbetten eine Rolle bei möglichen Lockerungen spielen.

Der 3-Stufen-Plan sieht nach aktuellem Stand vor, dass Lockerungen für den Tourismus erst ab einer Inzidenz von unter 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen infrage kommen. Genauer gesagt, könnten dann touristische Übernachtungen wieder möglich sein. Die Gastronomie soll sogar schon ab einer Inzidenz von 35 Lockerungen erfahren, so die Idee. Dann dürfen laut dem Plan der eigene Hausstand und zwei weitere Personen ein Restaurant besuchen – allerdings mit einer Sperrstunde. Bei einer Inzidenz von 20 sind es fünf Personen aus zwei Haushalten und bei einer Inzidenz von 10 dürfen zehn Personen eine Gaststätte zusammen besuchen. Erst bei letzterem Szenario soll die Sperrstunde wegfallen.

Ob dieser Plan bereits bei der heutigen Konferenz bereits besprochen wird oder erst danach, ist allerdings noch nicht klar. Zudem soll der aktuelle Beschlussentwurf, der von Bund und Ländern heute diskutiert werden soll, laut Bild.de erste Lockerungen sogar erst ab dem 14. März in Aussicht stellen.

Weitere Verschärfungen für Reisen und Ausflüge? Erste Details zum Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch bekannt

Originalmeldung vom 9. Februar 2021: Die Corona-Inzidenz ist nach langer Zeit endlich wieder unter einem Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen gefallen. Das Robert Koch-Institut meldete am Dienstag (9. Februar) einen Wert von 73. Viele Deutsche hoffen deshalb beim Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch auf Lockerungen der Corona-Maßnahmen* – besonders die von der Pandemie gebeutelten Reiseveranstalter, Gastronomen oder Friseure. Ebenso wünschen sich zahlreiche Deutsche, dass sie wieder mehr Kontakte pflegen und Tagesausflüge vornehmen können. Aber ist es tatsächlich realistisch, dass der Lockdown nach dem 14. Februar entschärft wird?

Corona-Lockerungen im Februar? Tagestouristen müssen sich wohl gedulden

Erste Details zu den Entscheidungen, die beim Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch getroffen werden, sind bereits durchgesickert. So berichtet unter anderem Focus Online, dass der Lockdown internen Informationen zufolge bis mindestens Ende Februar verlängert werden soll. Angela Merkel will zudem laut Bild.de Kita- und Schulöffnungen vorerst verhindern. Zu möglichen Lockerungen im Tourismus gibt es aktuell keine Informationen – was womöglich darauf hindeutet, dass es sie ebenfalls nicht geben wird.

Einen Ausflug an die Ostsee oder Wandern in den Bergen – viele Deutschen möchten gerne raus aus die eigenen vier Wände.

So sollen dem RKI gerade die zahllosen Ausflügler, die am Wochenende unterwegs sind und sich begegnen, ein Dorn im Auge sein. Wie Focus Online berichtet, komme es hier aus Sicht des Instituts oft zu vermeidbaren und oft unbewussten Kontakten und somit Übertragungen – auch wenn man das Risiko persönlich für vernachlässigbar einschätzen möge. Problematisch sei gerade die Tatsache, dass potenziell infektiöse Personen einen Großteil ihrer Viren bereits ausstoßen, bevor die ersten Symptome einsetzen. Darum könnten mit Blick auf das Treffen am Mittwoch sogar noch weitere Verschärfungen für den Tagestourismus möglich sein.

Auch interessant: Skiurlaub 2021: Wann öffnen die Skigebiete in Österreich, Italien und Deutschland? Saison-Start verschoben.

„Dritte Welle“ im Anmarsch? Darum sind Corona-Lockerungen vor März unwahrscheinlich

Vor allem die Corona-Varianten aus Großbritannien und Südafrika lassen die Regierung aktuell nur zögerlich über Lockerungen nachdenken. Der SPD-Gesundheitsexperte erklärt im Gespräch mit n-tv sogar: „Wir werden eine dritte Welle bekommen. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt fast nicht mehr abzuwenden.“ Ihm zufolge dürften die Mutanten schon Anfang März dafür sorgen, dass die Corona-Fallzahlen in Deutschland wieder steigen – sogar im Lockdown. Darum müsse es definitiv eine Verlängerung des Lockdowns geben. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Immer dreister: So schamlos umgehen Touristen das Beherbergungsverbot in Österreich.

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