Die Deutsche Bahn will in der Corona-Krise vor vollen Zügen warnen.
+
Die Deutsche Bahn will in der Corona-Krise vor vollen Zügen warnen.

Neue Funktion

Corona-Krise: Deutsche Bahn will Fahrgäste vor vollen Zügen warnen - so soll's funktionieren

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
    schließen

Immer mehr Deutsche nutzen wieder die Bahn. Um Fahrgäste vor vollen Zügen zu warnen, will die DB nun per App die Auslastung anzeigen.

  • Die Deutsche Bahn will in der Corona-Krise die Auslastung der Züge besser koordinieren.
  • Dazu soll per App vor vollen Zügen gewarnt werden.
  • Zudem weist die DB auf Hygienemaßnahmen in den Verkehrsmitteln hin.

Während der Corona-Krise erlebte die Deutsche Bahn einen massiven Einbruch der Passagierzahlen. Teilweise bis zu 90 Prozent weniger Fahrgäste transportierte das Unternehmen in den letzten Wochen. Dank zahlreicher Lockerungen steigt die Zahl aber nun wieder an - was für überfüllte Waggons sorgen könnte. Damit ließen sich die Abstandsregelungen nur noch schwer einhalten. Um den Strom der Fahrgäste gleichmäßiger zu verteilen, soll deshalb ein neues Feature in der Bahn-App implementiert werden.

Deutsche-Bahn-App: Fahrgäste sollen vor vollen Zügen gewarnt werden

Im Bahn-Navigator, wie sich die App der Deutschen Bahn nennt, und auf der Website der DB soll nach Spiegel-Informationen bald Züge angezeigt werden, die eine Auslastung* von 50 Prozent oder mehr haben. So erhalten Fahrgäste die Möglichkeit auf weniger frequentierte Verbindungen umzusatteln und das Problem von überfüllten Zügen in Corona-Zeiten wäre etwas entschärft. Sollten die Reservierungen trotz der Warnhinweise zunehmen, sollen die App und das Buchungssystem auf bahn.de verhindern, dass der entsprechende Zug gebucht werden kann. Laut Spiegel soll diese Funktion in den kommenden Tagen freigeschaltet werden.

Auch interessant: Deutsche Bahn: Warum lassen sich im Zug manche Fenster nicht öffnen?

So sollten sich Bahn-Fahrgäste währen der Corona-Krise verhalten

Die Deutsche Bahn auf ihrer Website weist daraufhin, dass Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Mund-Nase-Bedeckung tragen und Abstand zu anderen Mitreisenden halten sollten. Die Fahrkartenkontrolle erfolgt momentan kontaktlos und auf Sicht. In Bussen soll nur hinten ein- und ausgestiegen werden, da die Tür beim Fahrer nicht geöffnet wird. Auch die DB Reisezentren und an der DB Information in den Bahnhöfen werden Mitarbeiter und Reisende durch Plexiglasscheiben abgeschirmt.

Lesen Sie auch: Diese Ziele fährt FlixBus wieder an - und worauf Bus-Reisende achten müssen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kein Schmerzensgeld für Zwischenlandung wegen Defekt
Das Flugzeug hat plötzlich einen Riss in der Scheibe, der Pilot entscheidet sich zur Zwischenlandung - keine angenehme Situation. Zwei Urlauber wollten daraus Profit …
Kein Schmerzensgeld für Zwischenlandung wegen Defekt
Vorsicht: Auswärtiges Amt spricht Reisewarnung für Gebiet in deutschem Nachbarland aus
Erneut spricht das Auswärtige Amt eine Reisewarnung in einem deutschen Nachbarland aus. Dieses Mal wurde eine Provinz als Risikogebiet eingestuft.
Vorsicht: Auswärtiges Amt spricht Reisewarnung für Gebiet in deutschem Nachbarland aus
Corona in Spanien: Mehrere Regionen sind Risikogebiete - das muss im Urlaub beachten werden
Erst im Juni wurde die Reisewarnung für Spanien aufgehoben. Jetzt gelten wegen der Ausbreitung des Coronavirus einige Regionen als Risikogebiete. Das Auswärtige Amt …
Corona in Spanien: Mehrere Regionen sind Risikogebiete - das muss im Urlaub beachten werden
So holen Sie mit den Brückentagen 2021 das Maximum an Urlaub heraus
Schielen Sie auch schon auf die Brückentage 2021? Die Ausbeute an Feiertagen wird im nächsten Jahr zwar mau - trotzdem lässt sich viel Urlaub herausschlagen.
So holen Sie mit den Brückentagen 2021 das Maximum an Urlaub heraus

Kommentare