In Zeiten von Corona können sich Reisende einen leeren Sitzplatz dazubuchen, um den Abstand einhalten zu können.
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In Zeiten von Corona können sich Reisende einen leeren Sitzplatz dazubuchen, um den Abstand einhalten zu können. (Symbolbild)

Emirates, Lufthansa & Co.

Freien Nebensitz buchen: Diese Airlines machen es möglich

  • Sophie Waldner
    vonSophie Waldner
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2021 heißt es weiter: Abstand halten. Das bedeutet auch, dass im Flugzeug der Sitzplatz nebenan frei gehalten werden soll. Welche Airlines lassen den Nebensitz dazubuchen?

Gerade in Zeiten von Corona* möchte und soll man gut Abstand halten. Im Flieger ist das nicht immer gegeben, schließlich liegen die Sitzplätze nah beieinander. Deshalb bieten einige Airlines die Möglichkeit, den leeren Nebenplatz zusätzlich zu buchen. Welche Airlines das möglich machen, lesen Sie hier.

Diese Airlines bieten das Buchen von Nebenplätzen an

Bis zu drei leere benachbarte Sitzplätze können Reisende bei Emirates dazubuchen. Die Airline bietet den speziellen Service seit Anfang März 2021 an. Angeboten wird diese Möglichkeit Economy-Class-Kunden, die eine bestätigte Buchung haben. Wer möchte, kann vor dem Abflug am Check-in-Schalter für einen Aufpreis zwischen etwa 45 und 140 Euro einen leeren Sitzplatz dazubuchen. Auch die Airlines Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss ermöglichen Reisenden, einen freien Nebensitz zu reservieren. Wie reisereporter.de berichtet ist dies für Kontinentalreisen schon ab 35 Euro möglich. Eurowings hingegen verlangt 10 Euro für den leeren Platz. Reisende können den Nachbarsitz entweder direkt bei der Buchung schon hinzufügen oder erst später noch. Dadurch wird dem Kunden die Möglichkeit gegeben, nochmal in Ruhe darüber nachzudenken.

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Video: Wegen Corona – Mittelplatz im Flugzeug extra buchbar

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Auch diese Airlines ermöglichen Zubuchungen

Sowohl Condor, als auch Tuifly und Ryanair wollen den Reisenden entgegenkommen. Condor bietet den Nebensitz für Kurz- und Mittelstreckenflügen ab 39,99 Euro pro Person und Strecke an. „Er muss sich unmittelbar neben dem gebuchten Sitzplatz befinden und kann bei Verfügbarkeit einfach ab 24 Stunden vor Abflug im Online-Check-in oder am Flughafen hinzugebucht werden“, heißt es auf reisereporter.de. Tuifly schreibt auf der eigenen Webseite: „Wenn Sie dies wünschen, können Sie sich gern einen freien Mittelplatz über unser Service-Center zum Pure-Tarif hinzubuchen lassen.“ Bei Ryanair müssen Reisende gleich zwei Plätze buchen. „Der erste Sitz sollte im Namen des tatsächlichen Fluggasts gebucht werden, während beim zweiten Sitz unter Nachname „Komfortsitzplatz“ und unter Vorname „Zusätzlicher“ eingeben wird“, berichtet reisereporter.de weiter. (swa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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