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Italien, Spanien, Kroatien und Co.: Delta-Zahlen und Regeln – so ist die Lage in den beliebten Urlaubsländern

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Von: Franziska Kaindl

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In vielen Urlaubsländern ist die Corona-Inzidenz derzeit niedrig – doch die Delta-Variante macht vielen Reisenden Sorge. So ist die Lage in beliebten Destinationen.

Dank fortschreitender Impfkampagne und niedrigen Inzidenzen ist der Sommerurlaub zum Greifen nah. Allerdings ist in einigen Ländern Europas die Delta-Variante auf dem Vormarsch, die als ansteckender gilt. So wurden unter anderem Portugal und Großbritannien für kurze Zeit als Virusvariantengebiete eingestuft – mittlerweile gelten sie als Hochinzidenzgebiete. Da sich die Entwicklung der Pandemie rasch ändern kann und damit auch die Einreise-Regeln in beliebte Urlaubsländer, ist die Unsicherheit bei der Reiseplanung groß.

Spanien wieder Risikogebiet: die aktuelle Lage im Überblick

Die Infektionszahlen sind in Spanien in den letzten Wochen wieder rasant angestiegen, mittlerweile liegt die Inzidenz laut dem Gesundheitsministerium landesweit bei einem Wert von 179. Der Anteil der Delta-Variante machte der Wissenschaftsinitiative GISAID zufolge in den letzten vier Wochen 43,7 Prozent der Fälle aus.

Das hat nun – wie es sich bereits angedeutet hat – dazu geführt, dass das RKI ganz Spanien seit 9. Juli als Risikogebiet einstuft*. Das gilt sowohl für das Festland Spaniens als auch für die Balearen inklusive Mallorca und die Kanaren. Die Änderung ist seit 11. Juli wirksam. Für Flugreisende ändert sich dadurch nicht viel, da sie bei der Einreise ein negatives Testergebnis oder einen Impf- bzw. Genesenennachweis vorlegen müssen – genauso bei der Rückkehr. Dann gibt es auch keine Quarantäne.

Italien-Urlaub in der Corona-Pandemie: der aktuelle Stand

Aus Sicht des Auswärtigen Amtes zählt Italien nicht mehr als Risikogebiet. Aber auch hier breitet sich laut GISAID die Delta-Variante weiter aus und hat mittlerweile einen Anteil von 32,3 Prozent an den Neuinfektionen. Anders als in Portugal oder Spanien ist die Inzidenz aber weiterhin niedrig und lag zuletzt mit einem Wert von 13,8 (Stand: 13. Juli, Quelle: Johns Hopkins University) unter der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern.

Für die Einreise nach Italien braucht es einen negativen Corona-Test, einen Nachweis über eine vollständige Impfung oder einen Nachweis über eine Genesung. Zudem muss das Online-Formular PLF ausgefüllt werden. Bei der Rückreise nach Deutschland auf dem Landweg braucht es keinen Test oder eine Anmeldung, dafür müssen Flugreisende aber ein negatives Testergebnis am Abflugort vorlegen.

Auch interessant: Welche Optionen haben Reisende in Zeiten der Delta-Variante?

Niedrige Inzidenz in Kroatien – verschärfte Einreise-Regeln

Die Inzidenz lag am 13. Juli bei 14,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern (Quelle: Johns Hopkins University) und ist damit auch weit unter der kritischen Marke. Im beliebten Urlaubsgebiet Istrien wurde zuletzt sogar eine Inzidenz von nur 1.44 festgestellt. Dafür gilt die Region Zadar seit dem 27. Juni aus Sicht des RKI als Risikogebiet. Abgesehen davon ist aber auch in Kroatien die Delta-Variante auf dem Vormarsch und hatte in den letzten vier Wochen einen Anteil von 54,5 Prozent an den Neuinfektionen.

Zum 1. Juli verschärfte das Land zudem die Einreise-Bedingungen, sodass seither der „Grüne Pass“ nötig ist. Mit ihm wird ein negativer Test oder ein Impf- bzw. Genesenennachweis vorgelegt. Damit verhalten sich die Regeln aber ähnlich zu anderen Ländern der EU.

Griechenland-Urlaub geplant? Das ist die Corona-Lage

Griechenland ist zwar aktuell kein Risikogebiet, doch der 7-Tages-Inzidenzwert lag am 13. Juli bei 133,4 Infizierten je 100.000 Einwohner. Der Anteil der Delta-Variante liegt laut GISAID bei null (Stand: 9. Juli), allerdings sind Fälle von Infektionen mit der Delta-Variante bekannt. Bisher findet nur bei etwa sechs Prozent der Fälle eine Sequenzierung statt.

Wichtig für Griechenland-Urlauber ist daher, sich laufend über das RKI oder Auswärtige Amt über die aktuelle Corona-Lage zu informieren. Für die Einreise muss ein Online-Formular ausgefüllt werden, außerdem braucht es einen negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (maximal 48 Stunden alt). Eine Ausnahme gilt für Personen mit vollständiger Impfung oder einen Nachweis über eine Genesung. (fk) *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Kreuzimpfung und Genesungszertifikat nicht akzeptiert: EU-Land verkündet strenge Einreise-Regeln.

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