Ein Boot fährt auf einer Gracht unter einer Brücke hindurch.
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Neuinfektionen

Massiv steigende Corona-Zahlen: Deutsches Nachbarland ab sofort im Teil-Lockdown

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Nachbarländern steigen die Infektionszahlen mit dem Coronavirus enorm an. Was Reisende wissen sollten.

Die Auswahl an Urlaubsdestinationen wird von Tag zu Tag geringer: Nicht nur im Ausland, sondern auch innerhalb Deutschlands gewinnen die Regionen mit steigenden Corona-Fallzahlen langsam an Überhand*. Auch in unseren Nachbarländern, die sich für Reisen bisher noch am ehesten angeboten haben, steigen vielerorts die Fallzahlen – so auch in den Niederlanden.

Massiver Anstieg der Corona-Infektionen in den Niederlanden

Schon vor einigen Tagen rief das Robert Koch-Institut das gesamte Land mit Ausnahme der Provinz Zeeland zum Risikogebiet aus. Besonders betroffen sind beliebte Touristenziele wie Amsterdam und Rotterdam. In beiden Städten vermeldete die Regierung nun einen erschreckenden Wert von 410 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. Im gesamten Land bewegt sich die Zahl bei 252 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Das Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM spricht von fast 44.000 Neuinfektionen – eine Steigerung von 60 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern und Intensivstationen seien ebenfalls stark angestiegen.

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Niederlande mit Teil-Lockdown: Diese Regeln gelten ab sofort für Einheimische und Touristen

Wie unter anderem die Tagesschau berichtete, kündigte der Ministerpräsident Mark Rutte deshalb in einer Pressekonferenz einen Teil-Lockdown an. Kneipen, Cafés und Restaurants sollen ab dem 14. Oktober geschlossen bleiben, der Verkauf von Alkohol sei ab 20 Uhr verboten. Die Bürger dürfen außerdem nur maximal drei Gäste pro Tag in der eigenen Wohnung empfangen. Bus und Bahn sollten nur noch in dringenden Fällen benutzt werden.

Auch die Maskenpflicht soll verschärft werden: Bisher nur eine Empfehlung, soll sie von nun an in allen öffentlichen Räumen wie Geschäften, Museen oder Bibliotheken gelten: „Seien Sie realistische Niederländer und übernehmen Sie Verantwortung“, so Rutte in der Pressekonferenz. Die Lage in allen Regionen sei „alarmierend“. Das Auswärtige Amt warnt ebenfalls vor „nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande mit Ausnahme der Provinz Zeeland“. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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