Sehen und gesehen werden: Im Schickeria-Treff Nammos zeigen sich die Gäste gern, während sie auf der Terrasse die Sonne genießen. Foto: Bernhard Krieger/dpa-tmn
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Sehen und gesehen werden: Im Schickeria-Treff Nammos zeigen sich die Gäste gern, während sie auf der Terrasse die Sonne genießen. Foto: Bernhard Krieger/dpa-tmn
Courchevel liegt im Tal - direkt an der Piste. Manche Gäste können mit den Skiern direkt vor das Hotel fahren. Foto: David Andre/Courchevel Tourisme/dpa-tmn
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Courchevel liegt im Tal - direkt an der Piste. Manche Gäste können mit den Skiern direkt vor das Hotel fahren. Foto: David Andre/Courchevel Tourisme/dpa-tmn
Landeplatz mitten in den Bergen: Manche Gäste reisen mit dem Flugzeug oder dem Hubschrauber an, um sich die rund zweistündige Autofahrt von Genf oder Lyon zu sparen. Foto: Bernhard Krieger/dpa-tmn
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Landeplatz mitten in den Bergen: Manche Gäste reisen mit dem Flugzeug oder dem Hubschrauber an, um sich die rund zweistündige Autofahrt von Genf oder Lyon zu sparen. Foto: Bernhard Krieger/dpa-tmn
Viele Gäste in Courchevel lieben Luxus und Glamour: Für sie gehört eine Shoppingtour durch teure Boutiquen zum Urlaub dazu. Foto: Bernhard Krieger/dpa-tmn
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Viele Gäste in Courchevel lieben Luxus und Glamour: Für sie gehört eine Shoppingtour durch teure Boutiquen zum Urlaub dazu. Foto: Bernhard Krieger/dpa-tmn
Schnee so weit das Auge reicht: Das Skigebiet von Courchevel ist mit 162 Liften und 600 Pistenkilometern besonders weitläufig und abwechslungsreich. Foto: David Andre/Courchevel Tourisme/dpa-tmn
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Schnee so weit das Auge reicht: Das Skigebiet von Courchevel ist mit 162 Liften und 600 Pistenkilometern besonders weitläufig und abwechslungsreich. Foto: David Andre/Courchevel Tourisme/dpa-tmn
Courchevel und seine Talstation ziehen viele Gäste an, die ihre Sommer an der Côte d&#39Azur verbringen. Foto: David Andre/Courchevel Tourisme/dpa-tmn
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Courchevel und seine Talstation ziehen viele Gäste an, die ihre Sommer an der Côte d'Azur verbringen. Foto: David Andre/Courchevel Tourisme/dpa-tmn
Ideale Bedingungen für Gelegenheits-Skifahrer: In Courchevel sind zwei Drittel der Pisten leicht befahrbar. Foto: David Andre/Courchevel Tourisme/dpa-tmn
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Ideale Bedingungen für Gelegenheits-Skifahrer: In Courchevel sind zwei Drittel der Pisten leicht befahrbar. Foto: David Andre/Courchevel Tourisme/dpa-tmn
Durch Pulverschnee abseits der Piste gleiten: Ohne kompetenten Guide und Ausrüstung sollen sich Skifahrer nicht in den Tiefschnee wagen. Foto: Patrick Pachod/Courchevel Tourisme/dpa-tmn
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Durch Pulverschnee abseits der Piste gleiten: Ohne kompetenten Guide und Ausrüstung sollen sich Skifahrer nicht in den Tiefschnee wagen. Foto: Patrick Pachod/Courchevel Tourisme/dpa-tmn

Skifahren und Show

Courchevel ist das "St. Tropez der Alpen"

Für viele ist Skifahren in Courchevel nur Nebensache – trotz des größten Skigebiets der Welt. Frankreichs Nobelskiort lockt mit Designer-Boutiquen, Edelhütten, Luxushotels und mehr Sternerestaurants als jeder andere Skiort.

Courchevel (dpa/tmn) – In der Talstation der Verdons-Gondel hängt ein Werbeplakat für Megajachten. Schiffe in den Bergen? In Courchevel passt das zusammen.

Der Skiort in den französischen Alpen hat zwar keinen Hafen, aber Gäste, die im Sommer gerne an der Côte d'Azur entlangschippern. Im Winter verwandeln sie Courchevel 1850 in eine Bühne der Eitelkeiten, das Bergdorf wird zum "St. Tropez der Alpen".

Courchevel 1850 ist das erste am Reißbrett entstandene Skiresort Frankreichs. Eröffnet wurde der Retortenort kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Statt Betonklötzen und Bettenburgen prägen Chalets und Luxushotels das Bild. Allabendlich zelebrieren Gutbetuchte in den 20 Fünf-Sterne-Hotels, was sie für Savoir-vivre halten. Franzosen und Engländer, Araber, Russen. Hotels werden zur Showbühne.

"Skifahren ist nicht für alle das Wichtigste hier", bestätigt Jean-Pierre Lerallu, Generaldirektor des "Les Airelles". Dabei bietet Courchevel als Teil der Trois Vallées ein grandioses Skigebiet mit 162 Liften und rund 600 Pistenkilometern.

Allein Courchevel bietet genug Abwechslung und einen für die Klientel perfekten Mix. Zwei Drittel der Pisten sind leicht, rund 30 Prozent mittelschwer und nur 10 Prozent schwer. Trotz des Luxusflairs ist Courchevel ein Ort mit großer Rennsport-Tradition. Acht Einheimische fahren im Nationalteam. Der Ort trägt Weltcuprennen aus und bewirbt sich mit Méribel für die alpine Ski-WM 2023. Wem Courchevel zu klein wird, fährt weiter ins Méribel-Tal. Von dort geht es weiter nach Val Thorens, wo die Hänge bis hinauf auf 3230 Meter führen.

Die Courcheveler Ski-High-Society fährt selten weiter als bis Méribel. Dort wird am Nachmittag auf der Hütte "La Folie Douce" mit Showtänzern auf den Tischen der wildeste Après-Ski gefeiert. Auf Courcheveler Seite ist "Le Cap Horn" die Party-Adresse.

"Viele unserer Gäste reisen per Flugzeug oder Hubschrauber an, um sich die rund zweistündige Fahrt von den Flughäfen Genf oder Lyon zu sparen", erzählt Tim Weiland. Der Deutsche ist Geschäftsführer des Hotels "Aman Le Melezin". Sein Haus ist das Gegenteil vom verspielten "Les Airelles". "Unsere Gäste wollen ein klares Design und einen ruhigen Rückzugsort", sagt Weiland.

Angesichts der auffälligen Selbstdarsteller und der vielen Promis aus Sport, Show-Business und Hochadel vergisst man tatsächlich, dass für die meisten Gäste Courchevel keine Bühne, sondern einfach nur ein traumhaft gelegener Wintersportort mit viel Abwechslung ist.

"Einige kommen aber nur wegen des guten Essens", sagt Weiland. Mehrere Sternerestaurants machen Courchevel zur Feinschmecker-Metropole der Alpen.

Aushängeschild ist das "1947" von Yannick Alléno im Hotel "Cheval Blanc". Wie die Luxushotels öffnen auch die Top-Restaurants nur im Winter. "Sternelokale haben ihre Anziehungskraft, aber die meisten Gäste wollen im Urlaub mittlerweile legerer essen", weist Aman-Hotellier Weiland auf eine Trendwende hin. In seinem Hotel hat er reagiert. Statt Haute Cuisine wird im neuen Restaurant "Nama" nun Japanisches mit Sushi und edlem Wagyu-Rind serviert.

Das Essen auf den Hütten ist einfach und hervorragend. Besonders gut und verhältnismäßig günstig ist "La Casserole". Im Schickeria-Treff "Nammos" fließt der Champagner in Strömen. Und in der charmantesten Hütte, dem "Chalet de Pierres", kommt an der Dessert-Auswahl niemand vorbei - nicht mal die kalorienbewussten russischen Models.

Courchevel Tourismus

Courchevel

Reiseziel: Courchevel im Department Savoie ist einer der exklusivsten Skiorte in den Alpen. Zusammen mit Méribel und Val Thorens bildet es das größte zusammenhängende Skigebiet der Welt, Les Trois Vallées.

Anreise: Mit dem Auto von Deutschland aus über Autobahnen via Genf oder Lyon bis Albertville und von dort weiter nach Courchevel. Die nächsten internationalen Flughäfen sind Genf und Lyon, die rund zwei Autostunden entfernt sind. Die Bahn bietet schnelle TGV-Verbindungen bis Albertville an, von dort fahren Busse.

Informationen: Atout France - Französische Zentrale für Tourismus, Postfach 10 01 28, 60001 Frankfurt (E-Mail: info.de@france.f.

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