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Im Blutsee von Beppu ist es viel zu heiß zum Baden. Schnappschüsse gehen allerdings immer.

Blutsee in Japan zieht Touristen magisch an

"Die Bluthölle": Hier wurden einst Menschen gefoltert

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Dieser See sorgt in Japan für Furore. Er nennt sich "Bluthölle". Legenden zufolge wurden hier sogar Menschen gefoltert. Heute ist er eine Touristenattraktion.

Woher kommt die rote Farbe? Und wurden hier wirklich einst Menschen gefoltert? Diese Fragen treiben sicherlich viele um, die in die japanische Stadt Beppu kommen, um dessen größte touristische Attraktion zu bestaunen.

Naturphänomen: Ein Blutsee wird zum Touri-Spot

"Die Bluthölle" – so nennt sich der heiß dampfende und rot gefärbte See inmitten der Stadt. Dennoch strömen laut der Reise-Webseite "Travelbook" jedes Jahr bis zu zwölf Millionen Touristen zum Blutteich, um einen Schnappschuss von diesem einzigartigen Naturerlebnis zu schießen.

Daher hat der See seine Farbe - und seinen Namen

Angeblich soll der Boden des Teichs sehr eisenhaltig sein – und das Wasser deshalb so blutrot färben. Die Dampfsäulen entstehen ebenfalls durch eine geothermische Aktivität des Sees: Durch viele Öffnung im Boden schießt kochend heißes Wasser.

Blutsee nützt Bewohnern auf ungewöhnliche Weise

Dadurch entstünden Thermalquellen – doch das Wasser ist mit 78 Grad leider viel zu heiß, um darin baden zu können. Die Einwohner Beppus nutzen allerdings die heiße Quelle, um darin Eier zu garen und sie als sogenannt "Onsen-Eier" am Straßenrand an die Touristen zu verkaufen. Damit profitieren die Einwohner wenigstens etwas von ihrer "Bluthölle".

Von Jasmin Pospiech

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