Heuschreckenplage in Kenia.
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Heuschreckenplage in Kenia.

Heuschrecken-Alarm & Waldbrände

Diese Krisen-Ereignisse abseits von Corona machen uns weitere Striche durch die Reise-Rechnung

Angesichts der Corona-Pandemie treten andere Ereignisse weltweit in den Hintergrund. Oftmals gehen sie in der Berichterstattung unter. Das sollten Sie wissen.

  • Die Nachrichtenlage ist derzeit voll auf die Corona-Krise* fokussiert.
  • Doch rund um den Globus geschehen viele andere Dinge, die zur Beunruhigung beitragen sollten.
  • Ein auf Krisenfrühwarn-Systeme spezialisiertes Unternehmen hat die wichtigsten Ereignisse abseits von Corona zusammengefasst.

Unternehmen weist auf Gefahren weltweit abseits der Corona-Krise hin

Das Unternehmen A3M aus Tübingen hat einige der Ereignisse zusammengestellt, die in der jeweiligen Region abseits von Corona aktuell für Aufsehen sorgen. Zu den weltweiten Krisenherden, die A3M beobachtet, zählen zum einen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hurrikans oder Brände, zum anderen politische Unruhen, Großdemonstrationen oder weitere Ereignisse und Zustände, die für Reisende zu einer Gefahr werden können.

Bei Endkunden wurde das Unternehmen A3M in der Vergangenheit durch das Tsunami-Frühwarnsystem via SMS bekannt, das in Folge der Flutkatastrophe im Jahr 2004 ins Leben gerufen wurde. Seit geraumer Zeit bietet A3M die App "Global Monitoring" für iPhone und Android an.

Lesen Sie hier: Sorgen wegen Coronavirus: Experten beantworten Urlauberfragen.

Heuschreckenplage in Ostafrika

Kenia, Somalia, Äthiopien und Tansania haben aktuell zum Beispiel mit einer sehr schweren Heuschreckenplage zu kämpfen. Durch ähnliche Einschränkungen im öffentlichen Leben wie hierzulande werden die Maßnahmen zur Bekämpfung der Insektenschwärme jedoch maßgeblich erschwert, so dass sich die Krise verstärken dürfte und zu einer ernsthaften Gefährdung der Nahrungsversorgung führen könnte.

Lesen Sie hier: Kreuzfahrt-Stopp bei MSC, Aida & Co.: Reedereien sagen teilweise bis Juli Reisen ab.

Waldbrände im Tschernobyl-Sperrgebiet

In der Ukraine wüten seit Tagen Waldbrände im Sperrgebiet von Tschernobyl, wo sich im Frühling 1986 ein schweres Reaktorunglück ereignete. Laut Behörden sei das Feuer durch Brandstiftung am Rande der Zone gelegt worden. Starke Winde hätten das Feuer zusätzlich angeheizt. Der Rauch zieht mittlerweile sogar bis in die Landeshauptstadt Kiew.

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Zyklon in der Südsee

Im Südpazifik ereignete sich mit Zyklon Harold vergangene Woche ein starker Tropensturm. Er hat vor allem Verwüstung auf Vanuatu sowie auf den Fidschi-Inseln angerichtet.

Vulkanasche in verschiedenen Teilen der Erde

Besonders in Mittelamerika und Indonesien lassen sich immer wieder starke Vulkanaktivitäten messen. In der Nähe von Mexico City spuckte der Popocatépetl kürzlich zum Beispiel Asche aus – wie auch der Vulkan Fuego im Nachbarland Guatemala. Auf den Nord Malukken in Indonesien halten ebenfalls zwei Vulkane die Bevölkerung in Atem.

Auch interessant: Mallorca-Urlauber mit ungewöhnlicher Maßnahme: "Corona bekommt mich aus Malle, aber …".

Kreuzfahrten: Wie umweltfreundlich und vertretbar sind sie wirklich?

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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