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Wenn über lange Strecken keine Gaststätte in Sicht ist, kann das für manche Wanderer ins Auge gehen.

Wenn es dringend wird

Dieser Fehler beim Wandern könnte Sie 5.000 Euro kosten

Wer beim Wandern einen Fehler macht, provoziert meistens einen Sturz und keine Geldstrafe, denken sich jetzt wohl viele – ein bestimmtes Fehlverhalten jedoch schon.

Jeder kennt es: Stundenlangens Wandern macht durstig, weshalb wir literweise Flüssigkeit in uns hineinschütten. Allerdings muss dann auch umso häufiger Wasser gelassen werden. Leider ist beim Wandern nicht an jeder Ecke eine öffentliche Toilette oder Gaststätte zu finden, weshalb viele ihre Notdurft im Wald oder am nächsten Gebüsch verrichten. Das kann jedoch fatale Folgen haben!

So teuer kann das Pinkeln in der Öffentlichkeit werden

Denn das sogenannte Wildpinkeln ist eine Ordnungswidrigkeit, die in Deutschland verboten ist und B ußgelder zwischen 35 bis 5.000 Euro nach sich ziehen kann, wie es im Bußgeldkatalog heißt. Schließlich kann das Urinieren in der Öffentlichkeit vielen sauer aufstoßen – besonders wenn Kinder Zeuge der öffentlichen Erleichterung werden.

Deshalb droht bei besonders schweren Fällen sogar eine Freiheitsstrafe von einem Jahr, wie es im Paragraph 183a des Strafgesetzbuches heißt. Hier zählt ein grobes Vergehen von öffentlichem Urinieren nämlich als "Erregung öffentlichen Ärgernisses": "Wer öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 183 mit Strafe bedroht ist."

Auch interessant: Kuh-Attacken - wie Sie sich auf Wanderungen verhalten sollten.

Öffentliches Urinieren: Diese Städte sind am strengsten

Wer allerdings nicht böswillig andere Menschen mit diesem Verhalten belästigen will oder die Notdurft einfach nicht länger verdrängen konnte und sich im Wald einen Baum sucht, kommt womöglich noch glimpflich davon. In der Regel wird meist ein Bußgeld von 35 Euro verhängt.

Trotzdem gelten je nach Region Bußgelder, die mitunter recht saftig ausfallen können: Zum Beispiel in Erfurt, Hannover, Stuttgart oder Halle an der Saale, wo 5.000 Euro fällig werden können.

Lesen Sie hier, welche Gefahren beim Wandern die meisten unterschätzen.

Gut versorgt unterwegs: Das gehört in die Reiseapotheke

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