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Drei Millimeter Schnee - in Manchester fallen Flüge aus

Drei Millimeter Schnee - Flüge fallen aus

London/Manchester - Zwar sind drei Millimeter eigentlich sehr wenig, doch am Flughafen in Manchester hatten sie eine unglaubliche Wirkung. Lesen Sie hier die ganze Geschichte.

Im britischen Manchester mussten am Freitag wegen „mehr als drei Millimeter Schnee“ neun Flüge gestrichen werden. Die Passagiere seien auf spätere Flüge umgebucht worden, sagte ein Flughafensprecher am Freitag der dpa. Neun weitere Flugzeuge hätten in Manchester vorübergehend nicht landen dürfen und mussten auf anderen Flughäfen warten.

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Die Start- und Landebahn sei in den frühen Morgenstunden von einem dünnen Schneefilm überzogen gewesen. Dieser habe erst entfernt werden müssen, sagte der Sprecher. „Nach dem Schneefall am Morgen haben sich mehr als drei Millimeter Schnee auf Teilen des Flugfelds angesammelt und es war für die Flugzeuge nicht mehr sicher“, sagte der Sprecher.

Flughäfen besser auf Schnee vorbereitet

Europas Flughäfen sind in diesem Winter nach Brüsseler Einschätzung besser auf Schnee und Eis vorbereitet. „Die Schwachstellen sind entdeckt worden“, sagte EU-Verkehrskommissar Siim Kallas am Freitag in Brüssel.

Im vergangenen Winter hatten mehrere Flughäfen vorübergehend den Betrieb eingestellt, weil sie zu wenig Enteisungsmittel auf Lager hatten. Dazu gehörten London, Frankfurt/Main, Paris und Brüssel.

Sämtliche Airports hätten mittlerweile in die nötige technische Ausrüstung investiert, sagte der EU-Kommissar. Zudem gebe es mehr Möglichkeiten, auf Züge auszuweichen.

Kallas hatte im vergangenen Jahr die schlechte Organisation der europäischen Flughäfen kritisiert und die Airport-Chefs zum Rapport nach Brüssel bestellt.

Künftig sollen Flugreisende auch über das Internet mehr über die Lage an Europas Flughäfen erfahren. „Wir nutzen die sozialen Medien viel stärker als Hilfsmittel, um die Passagiere zu informieren“, sagte Kallas.

In diesem Winter sei es in Europa allerdings noch nicht zu größeren Einschränkungen gekommen, da kaum Schnee gefallen sei. „Wenn sich zeigt, dass unsere Vorkehrungen nicht ausreichen, werden wir weitere Maßnahmen einleiten“, kündigte Kallas an. Konkrete Pläne nannte er nicht.

dpa

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