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Sie machen sich gut auf Fotos, aber Steinstapel haben eigentlich einen ganz anderen Zweck.

Sinn & Unsinn

Drohende Gefahr? Warum Sie in der Wildnis keine Steine stapeln sollten

Was ursprünglich als Wegweiser zum Überleben in der Wildnis galt, wird heute von Touristen zum Spaß gemacht: Steine stapeln. Doch das sollten Sie unterlassen.

Man sieht es immer häufiger: Im Urlaub, beim Wandern oder auf längeren Spaziergängen finden sich gestapelte Steine. Viele fragen sich dann, was es damit eigentlich auf sich hat. Während diese Gebilde mehr und mehr zu einem Trend geworden sind, haben sie doch ursprünglich einen sehr wichtigen Sinn gehabt.

Steine stapeln in der Wildnis als Wegweiser

Denn das Stapeln von Steinen sollte Wanderern den Weg weisen, wenn sie sich verlaufen hatten - oder drohten, sich zu verirren. Die Steintürmchen wurden am Rande des Pfades angelegt, um so den richtigen Weg zu markieren. Schon seit mehreren Jahrzehnten wird Wanderern in vielen westlichen Teilen der Welt auf diese Weise ihr Weg durch die Wildnis erleichtert.

In anderen Kulturen haben die Steinhaufen auch weitere Bedeutungen. So wurden sie in nordamerikanischen Kulturen der Ureinwohner etwa als Gebetsstelle verwendet.

Fotomotiv wird zur Gefahrenquelle

Leider werden die Steintürme heute oftmals von Touristen aus Spaß gebaut. Doch das kann Konsequenzen haben, mit denen die meisten nicht rechnen - nämlich, dass sich jemand, der den richtigen Weg nicht kennt, an den gestapelten Steinen orientiert und sich so verläuft. 

Dass sich das Stapeln der Steine durch Touristenhand häuft, hat möglicherweise den Hintergrund, dass sie sich auf Fotos gut machen. Dass dadurch aber jemand anderes im schlimmsten Fall sogar in Lebensgefahr geraten kann, ist wohl den wenigsten bewusst.

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sca

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