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Am Düsseldorfer Flughafen haben Reporter zu Versuchszwecken Gepäck an den Kontrollen vorbei in den Passagierraum eines Flugzeugs geschmuggelt.

Gepäck nicht kontrolliert

Hat der Düsseldorfer Flughafen ein Sicherheitsproblem?

Beunruhigend: WDR-Reporter haben am Düsseldorfer Flughafen eine Sicherheitslücke entdeckt. Anscheinend ist es möglich, Pakete unbemerkt in den Flieger zu schmuggeln.

Die Aufnahmen des investigativen WDR-Formats „Aufgedeckt“ zeigen mehrere Versuche, bei denen Pakete und Kartons ohne Kontrolle in die Frachthalle gelangten. Dazu benutzten die investigativen Reporter einfach den Eingang über den Mitarbeiterparkplatz.

Auch in der Frachthalle erfolgte keine Sicherheitsprüfung der Gegenstände. Um den Flugverkehr nicht zu gefährden, war der Inhalt des Kartons unbedenklich. Der Versuch zeigt jedoch, wie leicht es ist im "Ernstfall" eine Bombe in den Passagierraum zu schmuggeln.

Bereits vor einer Woche hatte der WDR den Flughafenbetreiber auf die Schwachstelle in der Frachthalle aufmerksam gemacht. In seiner Stellungnahme erklärte er jedoch, dass der Zugangsbereich zur Frachthalle "nicht sicherheitssensibel" sei. Daher würden auch mitgeführte Gegenstände nicht kontrolliert.

Diese Sichtweise teilt offenbar auch das Luftfahrtbundesamt. Die Aufsichtsbehörde sieht in dem nicht durch Sicherheitskräfte geschützten Zugang zur Cargohalle kein Problem. In einer Stellungnahme gegenüber dem WDR ist von einem „gewöhnlichen Betriebsgelände“ die Rede. Weiter heißt es: „Es handelt sich nicht um einen Sicherheitsbereich eines Flughafens.“

mil

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