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Egal ob im Internet oder Reisebüro - wer eine Pauschalreise bucht, soll durch neue EU-Regeln besser geschützt sein. Flüge, Hotels oder Mietwagen sind künftig im Paket eingeschlossen.

Europäisch einheitlich

EU-Parlament beschließt neue Regeln für Pauschalreisen

Viele Reiselustige stellen sich ihren Urlaub inzwischen im Internet zusammen. Sie sollen sich in Zukunft sicherer fühlen - mit europaweit gleichen Regeln für Online-Buchungen wie für klassische Pauschalreisen.

Pauschalreisende können sich künftig auf einheitlichere europäische Regeln verlassen - egal, ob der Urlaub im Reisebüro oder im Internet gebucht wurde. Eine entsprechende Richtlinie verabschiedete das Europäische Parlament. Die neuen Regeln gelten ab Frühjahr 2018. 

Darin wird festgelegt, dass bereits geleistete Zahlungen geschützt sind, wenn der Urlaubs-Anbieter Pleite macht. Außerdem wird die Haftung für alle Leistungen verbessert, die im Pauschalpaket enthalten sind. Der Begriff der Pauschalreise wird erweitert, so dass die meisten Reisebestandteile wie Flüge, Hotelangebote oder Mietwagen eingeschlossen sind. So kann der Urlauber im Problemfall besser geschützt werden. Ein 14-tägiges Widerrufsrecht wird verankert, und es gibt Standard-Informationsblätter für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit. 

Reiseveranstalter verwiesen auf Belastungen, die durch die neuen Regeln entstünden. Damit würden "neue Herausforderungen auf die Tourismusbranche zukommen", kritisierte der Präsident des Deutschen Reiseverbands DRV, Norbert Fiebig. "Die bürokratischen und finanziellen Lasten, zum Beispiel im Bereich der Auskunfts- und Informationspflichten, und für die Unterstützung der Reisenden in Fällen höherer Gewalt, werden zunehmen".

dpa

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