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Vor der Buchung einer Ferienwohnung sollten Sie sicher sein, dass es sich nicht um ein betrügerisches Angebot handelt.

Tipps & Tricks

Fake bei Ferienwohnungen: Woran erkenne ich Betrüger?

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Ferienhäuser sind bei den Deutschen sehr beliebt. Leider profitieren davon auch immer wieder Betrüger, die im Netz mit Urlaubsangeboten locken.

Gerade für Familien bieten Ferienwohnungen eine meist günstige Alternative zu Hotels. In den letzten Jahren ist daher auch die Zahl an Anbietern von Ferienhäusern im Netz gestiegen. Für den Verbraucher ist dieses große Angebot oftmals nur noch wenig überschaubar. 

Ferienwohnungen im Netz: Vorsicht vor Betrügern

Leider finden auch Betrüger in der Beliebtheit von Ferienhäusern immer wieder Möglichkeiten, Urlauber um ihr Geld zu bringen. Sie inserieren falsche Angebote, die jedoch täuschend echt aussehen. Wie Sie diese betrügerischen Angebote erkennen, lesen Sie im Überblick.

Manche Urlauber buchen eine Ferienwohnung im Internet und müssen dabei schon eine Anzahlung tätigen. Doch wenn sie ankommen, kommt das böse Erwachen: Die Unterkunft ist unbewohnbar oder existiert erst gar nicht. Letzteres ist aktuell einer Frau passiert, die ein Feriendomizil am Gardasee buchen wollte, wie Merkur.de berichtete.

Wie können sich Reisende vor Betrügern schützen?

Der Verband Deutscher Ferienhausagenturen e.V. (VDFA) hat zusammen mit Reiserechtsexpertin Frau Dr. Stefanie Bergmann die Ferienhauscheckliste 2017 herausgegeben. Die Checkliste enthält die wichtigsten Tipps, die bei der Buchung eines Ferienhauses beachtet werden sollten:

  1. Sehen Sie sich die Referenzen an: Sollten Sie sich bei einem deutschen Anbieter unsicher sein, suchen Sie nach Referenzen.
  2. Prüfen Sie die Rechtsform: Sehen Sie sich das Impressum des Anbieters an. Dort sind bei seriösen Anbietern Vor- und Nachnamen sowie die Rechtsform hinterlegt.
  3. Bewertungen sind hilfreich: Anbieter, die bereits seit einigen Jahren Ferienunterkünfte vermitteln, können meist Bewertungen von Urlaubsgästen aufweisen.
  4. Fragen Sie nach einer Bestätigung per E-Mail: Bei einer Buchung im Netz sollten Sie immer eine Bestätigung anfordern, dass Ihre Buchung eingegangen ist.
  5. Prüfen Sie den Betrag der Anzahlung: "In der Regel sind Anzahlungen umgehend nach Erhalt der Buchungsbestätigung fällig", heißt es auf der Website des VDFA. Normal sei eine Anzahlungshöhe von 20 Prozent des Reisepreises, im Ausland werden auch höhere Anzahlungen verlangt. "Ist der Vermieter als Reiseveranstalter anzusehen, so müssen Sie mehr als 20 Prozent Anzahlung nicht akzeptieren und vor der Zahlung muss Ihnen ein Sicherungsschein übergeben worden sein."
  6. Prüfen Sie genau, an wen Sie überweisen: Achten Sie bei jeder Zahlung darauf, was Ihnen oben in der Browserzeile angezeigt wird. Zudem ist es wichtig, dass das Geld bei einer Ferienwohnung in beispielweise Mallorca auch nach Mallorca überwiesen wird. Geht das Geld in diesem Fall stattdessen woandershin, sollten Sie das hinterfragen.
  7. Checken Sie die Qualität der Buchungsseite: Betrüger wollen sich meist nicht viel Arbeit bei der Erstellung einer Webseite machen, daher prüfen Sie unbedingt die einzelnen Bausteine der Seite, wie etwa Preise, Belegungskalender, Kontaktformulare oder Onlinebuchbarkeit. Sind diese nicht enthalten, sollten Sie misstrauisch werden.

Auch interessant: Fünf Tipps für den besten Familienurlaub aller Zeiten.

sca

Reiserecht: 20 Gründe für den Reiserücktritt

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