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Taschendiebe machen keinen Urlaub - die Bundespolizei hat jetzt nützliche Tipps für Reisende veröffentlicht.

Bundespolizei gibt Reisetipps

Achtung auf Reisen: "Taschendiebe machen keinen Urlaub"

Wenn die Geldbörse weg ist oder der Koffer im Zug vergessen wurde ist die Urlaubsstimmung schnell dahin. Die Münchner Bundespolizei hat jetzt einfache Tipps und Hinweise zur Urlaubsvorbereitung veröffentlicht - darauf sollten Sie achten:

Vor Reiseantritt

  • Fertigen sie Kopien von wichtigen Dokumenten, Kreditkarten, Reisepass, Ausweis und Führerschein an. Verstauen sie die Kopien am besten im großen Reisegepäck. So können die Dokumente bei Verlust schnell gesperrt und bei der Polizei im Fahndungssystem ausgeschrieben werden.
  • Aufteilen! Verstauen sie die wichtigen Dokumente und das Bargeld nicht an einer Stelle - teilen sie auf. Ein Beispiel: "Reisepass im Koffer verstauen und den Personalausweis im Brustbeutel am Körper tragen."
  • Ist mein Reisedokument noch gültig? Bei Reisen mit dem Zug in Nachbarländer ist mindestens ein Personalausweis erforderlich. Überprüfen sie das Gültigkeitsdatum bei Reisen ins Ausland. Einige europäische Länder erkennen zwar auch ein Personaldokument an - welches nicht mehr als ein Jahr abgelaufen ist - dies gilt aber nicht zwangsläufig für Ticketbuchungen, Hotel-Check In oder Mietwagenbuchung. "Ein ausreichend gültiger Reisepass und Personalausweis spart Zeit und Nerven."

Am Bahnhof und im Zug

  • Das Gedränge beim Ein- und Aussteigen an Zügen nutzen viele Taschendiebe aus. Daher sollten Reisende besonders aufmerksam sein und Taschen vorn am Körper und mit geschlossenem Reisverschluss zum Körper hin tragen.
  • Seien sie auf der Hut! Werden Sie von einem Fremden angesprochen oder jemand rempelt sie an, könnte dies ein Ablenkungsmanöver sein. "Taschendiebe sind oft eingespielte Teams und lenken sie gezielt ab", warnt die Bundespolizei. Tipp: Gepäck immer festhalten und Taschen nach vorn im Sichtbereich tragen.
  • Gepäck nie unbeaufsichtigt lassen: "Ich war doch nur schnell am Automaten" - das hören Bundespolizisten häufiger. Die Tasche ist trotzdem weg! Auch im Zug sollte die Gepäckablage immer im Auge behalten werden. Beim Toilettengang können andere gebeten werden, kurz ein Auge auf das eigene Gepäck zu werfen. Seine Wertsachen sollte man aber immer mitnehmen! Beim Ausstieg sollten dann das Gepäck in der Ablage nicht vergessen werden!
  • Gesunder Menschenverstand: Die Geldbörse in der Gesäßtasche - das ist laut Polizei die Einsteigerübung für angehende Taschendiebe. Die PIN der EC-Karte sollte man ohnehin niemals mit sich tragen, schon gar nicht im Portemonnaie. Das ist ein Sechser im Lotto für jeden Gauner!

Im Ernstfall

  • Geldbörse vergessen oder gestohlen? In dem Fall sollte man schnellstmöglich Schadensbegrenzung betreiben: Alle Konten und Karten sollten sofort gesperrt werden. Anschließend bei Fundbüros und auf Polizeiwachen nachfragen und am besten noch vor Ort Anzeige erstatten.
  • Helfen sie der Polizei: Halten sie die Kopien mit den Nummern der gestohlenen Dokumente bereit und notieren sie sich den möglichen Zeitraum und Ort des Diebstahls oder Verlustes. So können beispielsweise die Bilder von Überwachungskameras besser von den Beamten ausgewertet werden.
  • Geben sie die Hoffnung nicht auf: Fragen sie nach ein paar Tagen in den Fundbüros und auf den Polizeiwachen nach ihren gestohlenen Sachen. Taschendiebe nehmen oft nur das Bargeld und werfen die Geldbörsen dann weg.

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