Flughafen Stuttgart in der Corona-Zeit wie leergefegt, nur sehr wenige Passagiere unterwegs, Geschäfte und Reisebüros sind geschlossen.
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Reisende sollten die Stornierungsbedingungen ihrer Reiseveranstalter genau checken.

Corona-Pandemie

Vorsicht bei Flexpreisen bei Reiseveranstaltern: Dieses Detail müssen Sie beachten

Aufgrund der Corona-Pandemie bieten viele Reiseveranstalter flexible Stornierungsbedingungen an. Verbraucher sollten aber ganz genau auf das Kleingedruckte achten.

Flexible Stornierungsbedingungen geben den Kunden Sicherheit und motivieren zu Reisebuchungen in unsicheren Zeiten. Doch die meisten Stornierungen passieren 14 Tage vor Anreise und sind in der Regel mit hohen Stornokosten versehen. Reiseveranstalter bieten derzeit besonders flexible Bedingungen: Stornierungen oder Umbuchungen* sind teilweise bis zu 14 Tage vor Urlaubsantritt kostenlos möglich.

Teufel liegt im Detail: Zeitpunkt der Stornierung ausschlaggebend

Das größte Stornorisiko für den Kunden liegt aber genau in dieser Zeitspanne: Nach Auswertung der Schadensfälle in der Reiserücktritts-Versicherung hat die ERGO Reiseversicherung festgestellt, dass 65 Prozent der Stornierungen innerhalb der letzten 14 Tage vor Urlaubsantritt stattfinden. Das bedeutet: Mehr als jeder zweite Kunde, der später stornieren muss, bleibt auf seinen Stornokosten sitzen. Zusätzlich ist in dieser Zeitspanne die Stornostaffel mit bis zu 80 Prozent des Reisepreises am höchsten. Vielen Kunden ist bei Buchungsabschluss nicht bewusst, dass sie nach Ablauf dieser Stornofrist plötzlich im Risiko stehen: Müssen sie in diesem Zeitraum stornieren, haben sie keinen Versicherungsschutz. Die Buchung liegt im Regelfall so weit zurück, dass sie diesen oftmals auch nicht nachträglich abschließen können.

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Was sollten gute Flexpreis-Angebote von Reiseveranstaltern beinhalten?

„Flexpreis-Angebote der Reiseveranstalter sind gut, wenn sie mit einem ebenso flexiblen Versicherungsschutz abgesichert sind. Die Jahres-Reiserücktritts-Versicherung inkl. Reiseabbruch-Schutz braucht nicht angepasst werden, wenn sich der Reisezeitpunkt durch Um- oder Neubuchung von Reisen ändert. Und wenn die Reise wegen unerwarteter Erkrankung nicht kostenlos storniert werden kann oder gar die Reise abgebrochen werden muss, greift der Versicherungsschutz“, meint Torsten Haase, Mitglied des Vorstands, ERGO Reiseversicherung. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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