Fliegen in Zeiten der Coronavirus Pandemie, Passagiere tragen Mundschutz, Maske
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Wer aktuell fliegen möchte, muss sich an strenge Hygieneregeln halten.

Passagiere schützen

Im Flugzeug auf Extra-Sitze verbannt: So gehen Airlines mit Maskenverweigerern um

  • Maria Dirschauer
    vonMaria Dirschauer
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Was machen Airlines eigentlich, wenn sich Passagiere im Flugzeug weigern, ihre Masken korrekt zu tragen? Eine russische Airline hält für diesen Fall gesonderte Sitzplätze bereit.

Die Airline Aeroflot ist Russlands größte Fluggesellschaft und hat zuletzt verkündet, zukünftig an Bord ihrer Flugzeuge speziell Sitze für Maskenverweigerer freizuhalten. Dabei soll es sich jedoch nicht um ein Umgehen der Corona-Richtlinien* handeln – zu denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gehört. Wenn Passagiere sich bereits vor dem Boarding weigern, eine Maske aufzusetzen, werden sie gar nicht erst an Bord des Flugzeugs gelassen.

Russische Airline setzt Maskenverweigerer auf abgelegene Extra-Sitze

Das Problem sind vielmehr solche Passagiere, die bereits im Flugzeug sind und es dann verweigern, den Mund-Nasen-Schutz (korrekt) zu tragen. Areoflot hat jetzt bekannt gegeben, solche Passagiere in die letzten beiden Sitzreihen auf einer Seite des Flugzeugs auf speziell ausgewiesene Plätze zu setzen. Der Hintergrund ist natürlich, damit andere Passagiere zu schützen. Die Isolierung auf einen bestimmten Abschnitt des Flugzeugs kann die Wahrscheinlichkeit etwas verringern, dass ein reisender Maskenverweigerer das Coronavirus an einen seiner Sitznachbarn weitergibt. Diese Sitzplätze seien laut einer Sprecherin der Airline als Notfallmaßnahme gedacht. Ob es weitere Abgrenzungen zu den anderen Passagieren an Bord gebe, ist bisher nicht bekannt.

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So gehen deutsche Airlines mit Maskenverweigerern um

Auch bei deutschen Airlines ist es aktuell Pflicht für die Passagiere, einen Mund-Nasen-Schutz an Bord des Flugzeuges zu tragen. Wer sich nicht daran hält, dem kann eine Fluggesellschaft die Beförderung verweigern. Eurowings teilte auf Anfrage von Travelbook zum Beispiel mit:  „Sollte trotz mehrfacher Aufforderung das korrekte Tragen der Maske verweigert werden, behält sich die Airline ebenfalls vor, die lokalen Behörden am Ankunftsort zu benachrichtigen und ein Flugverbot für zukünftige Flüge mit Eurowings auszusprechen.“ Ein Sprecher von Tui äußerte gegenüber Travelbook sogar ein noch härteres Vorgehen: Maskenverweigerern im Flugzeug drohen demnach „verschiedene Eskalationsstufen, bis hin zu einer außerplanmäßigen Landung“. Die russische Fluggesellschaft Aeroflot ist bisher die einzig bekannte, die speziell ausgewiesene Sitzplätze für Maskenverweigerer bereithält. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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