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Brite bei mutmaßlichem Haiangriff getötet (Archivbild)

Flitterwochen: Brite von Hai zerfleischt

London - Die Seychellen sind für viel Frischvermählte ein Traumziel. Doch jetzt hat ein Hai einen Briten nach Medienberichten in seinen Flitterwochen vor den Augen seiner Braut zerfleischt.

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Der Raubfisch habe dem 30-Jährigen einen Arm abgerissen und ihm schwere Bisswunden an einem Bein sowie an der Hüfte und am Oberkörper zugefügt, teilte die Polizei der Inselgruppe vor der afrikanischen Ostküste am Mittwoch mit. “Er hat viel Blut verloren, er hatte keine Chance“, sagte ein Sprecher. Das Paar hatte seine Flitterwochen auf der Seychellen-Insel Praslin verbracht und wollte am Sonntag wieder nach Hause fliegen.

Das Unglück ereignete sich am Dienstagnachmittag (Ortszeit) vor dem Anse Lazio Beach. Der Mann sei an einem Badestrand der Insel Paslin geschwommen, berichtete die Zeitung “The Daily Telegraph“ am Dienstag. Das britische Außenministerium hatte am Montagabend den Tod eines Briten auf den Seychellen bestätigt.

Die Ehefrau des Opfers war am Strand, als Fischer ihren Mann auf ein Boot zogen und an Land brachten. Augenzeugen berichteten, die Frau habe trotz der schweren Wunden bis zuletzt gehofft, ihr Mann überlebe den Angriff.

In der selben Gegend war nur zwei Wochen zuvor ein 36-jähriger Franzose Opfer einer Hai-Attacke geworden. Die Regierung der Seychellen erließ am Mittwoch ein Badeverbot. Auf den Hai wurde die Jagd eröffnet. “Wir sind von dem Vorfall vor zwei Wochen überrascht worden“, sagte der Polizeisprecher. Nie zuvor sei ein ähnlicher Hai-Angriff aus der Gegend berichtet worden.

Die Inselgruppe im Indischen Ozean lebt hauptsächlich vom Tourismus und dem Fischfang. Prinz William und seine Frau Kate verbrachten im Frühjahr ihre zehntägigen Flitterwochen auf dem Archipel.

dapd/dpa

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