+
Bestimmte Signale im Flugzeug verheißen nichts Gutes...

Geheime Codes der Crew

Flugbegleiter warnt: Dieses Signal im Flugzeug "bedeutet ernsthafte Gefahr"

  • schließen

Flugbegleiter brauchen eine Art Geheimsprache, um in Notfällen unauffällig miteinander kommunizieren zu können. Dabei gibt es auch Codes, die Gefahr ankündigen.

An Bord eines Flugzeug gibt es so manche Signale, Töne und Codes der Crew, die Passagiere zwar mitkriegen, jedoch nicht so recht einordnen können. Was sie bedeuten und warum manche von ihnen auf Notfälle hinweisen, verrieten Flugbegleiter, die aus dem Nähkästchen plauderten.

Dieses Signal "bedeutet ernsthafte Gefahr"

Im Interview mit dem Portal Heute.at verriet ein Flugbegleiter, der nur Victor genannt werden möchte, bei welchen Signalen es sich um einen Notfall oder eine drohende Gefahr handelt: "Ein dreifaches Signal in Verbindung mit einem aufleuchtenden Licht im vorderen Bereich der Kabine bedeutet ernsthafte Gefahr."

Jedoch habe selbst er als Flugbegleiter noch nie eine Situation erlebt, in der es zu diesem Signal gekommen sei. Dagegen kündigt das Codewort "Kaktus" bei einigen Fluggesellschaften angeblich an, dass es einen Notfall an Bord gibt, wie etwa Vorfälle, in denen medizinische Hilfe gefordert ist.

Video: Notfallszenarien im Flugzeug

Lesen Sie hier: Flugbegleiter enthüllt: Darum sollten Sie im Flugzeug nicht den Platz wechseln.

"Hugo" verheißt nichts Gutes

Das Codewort "Hugo" dagegen soll bedeuten, dass sich eine Leiche im Flugzeug befindet, die von A nach B überführt wird oder sogar dann, wenn während des Fluges ein Passagier verstorben ist. Dies berichtet nicht nur Flugbegleiter Victor, sondern auch Berufspilot Patrick Biedenkapp gegenüber dem Portal Travelbook.

"Von einem Hugo spricht man in Airline-Kreisen, wenn Passagiere als Leiche transportiert werden oder von Passagieren, die während des Fluges verstorben sind", so der Pilot. Hugo sei demnach eine Abkürzung und stehe in der englischen Sprache für "human gone", auf deutsch: "Heute unerwartet gestorbenes Objekt".

Auch das sollten Sie an Bord besser nicht hören: "Jim Wilson"

Andere Fluggesellschaften haben laut dem Portal The Sun weitere Spitznamen für Leichen an Bord. So etwa das Codewort "Jim Wilson". Das Deckwort soll es Transport- oder Bestattungsunternehmen ermöglichen, auf eine Leiche an Bord hinzuweisen, ohne dass es Passagiere mitbekommen.

Der Name "Jim Wilson" kommt ursprünglich von einer Art von Kiste, die benutzt wird, um tote Körper zu transportieren. Diese sei dann mit Eis gefüllt, um auf diese Wiese besser menschliche Überreste zu konservieren.

Auch interessant: Das prüfen Stewardessen heimlich, wenn Sie ins Flugzeug steigen.

sca

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wie sich Reisende bei einem Erdbeben richtig verhalten
Immer wieder kommt es in Reiseländern zu Erdbeben - so wie jetzt in Griechenland. Wie sollten Touristen reagieren, wenn die Erde bebt? Antworten von Experten.
Wie sich Reisende bei einem Erdbeben richtig verhalten
Was Urlauber in Italien besser nicht machen sollten
Urlauber unternehmen schon manchmal für Einheimische merkwürdige Dinge. In Italien können sie dafür oftmals, meistens mit saftigen Geldstrafen, sanktioniert werden.
Was Urlauber in Italien besser nicht machen sollten
Chaos am Flughafen: Passagiere stundenlang gestrandet - und keiner weiß, was los ist
Am Flughafen London Heathrow kam es zu stundenlanger Verzögerung, nachdem ein Gepäckband ausfiel. Zahlreiche Passagiere beklagten sich über mangelnde Informationen.
Chaos am Flughafen: Passagiere stundenlang gestrandet - und keiner weiß, was los ist
Flugbegleiterin verrät: Darum sollten Sie besser ganz in der Früh fliegen
Wer steht schon gerne früh auf, im ungemütlichen Dunkeln? Wohl die wenigsten. Warum es sich für einen Flug aber lohnen kann, erklärt eine Flugbegleiterin.
Flugbegleiterin verrät: Darum sollten Sie besser ganz in der Früh fliegen

Kommentare