Ältere Frau bereitet sich einen Obstsalat zu und schält eine Orange.
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Weil sie Gepäckgebühren sparen wollten, verschlangen vier Männer 30 Kilo Orangen.

Teuer bezahlt

Wegen zu hoher Gepäckgebühren: Reisegruppe verputzt 30 Kilo Orangen am Flughafen – mit bösen Folgen

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Eine Reisegruppe in China verschlang innerhalb von einer halben Stunde 30 Kilogramm Orangen, um Gepäckgebühren zu sparen. Allerdings bezahlten sie auf andere Weise.

Jeder kennt es: Bevor es an den Flughafen oder zum Check-in geht, wird noch einmal genaustens überprüft, ob das Gepäck* auch ja nicht die vorgeschriebenen Kilos überschreitet. Schließlich werden kurz vor dem Abflug noch einmal horrende Gebühren fällig, wenn das Gewicht nicht der gebuchten Menge entspricht. Einer Reisegruppe in China erging es nun ganz ähnlich, wie aus einem Bericht der chinesischen Global Times hervorgeht.

30 Kilo Orangen verspeist, um Gepäckgebühren zu sparen – Hat sich das gelohnt?

Während eines Business-Trips kaufte eine Gruppe von Geschäftsleuten in China eine Kiste mit 30 Kilogramm Orangen für 50 Yuan (knapp 6,50 Euro). Am Flughafen in Kunming, der Hauptstadt der Provinz Yunnan, folgte dann jedoch das böse Erwachen: Pro Kilo zusätzlichen Gepäcks sollten die Betroffenen 10 Yuan bezahlen. Bei 30 Kilo Orangen machte das also 300 Yuan, umgerechnet rund 39 Euro, aus.

Dieser Preis schien den vier Geschäftsleuten offenbar zu hoch: Anstatt die zusätzlichen Gebühren zu zahlen, entschlossen sie sich also, die 30 Kilo Orangen an Ort und Stelle zu verputzen. „Wir standen einfach da und haben alles aufgegessen. Es hat ungefähr 20 bis 30 Minuten gedauert“, berichtete einer der Betroffenen laut Global Times. Vorausgesetzt die Orangen wurden gleichmäßig auf die Personen verteilt, musste jeder einzelne circa 7,5 Kilo verspeisen.

Auf diese Weise hat sich die Reisegruppe zwar knapp 40 Euro gespart, doch wurde an anderer Stelle teuer zur Kasse gebeten. Denn nicht lange, nachdem sie ihre Mahlzeit verputzt hatten, mussten sich die Geschäftsleute mit schmerzhaften Aphten im Mund herumplagen. „Wir wollen nie wieder Orangen essen“, war die Lehre daraus.

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Social-Media-Nutzer diskutieren über das Orangen-Dilemma

Die ganze Geschichte um die Reisegruppe wurde durch das chinesische Social-Media-Netzwerk Weibo bekannt. In den Kommentaren sollen sich die Nutzer laut Global Times über die Entschlossenheit der Geschäftsleute amüsiert haben. Viele konnten darüber aber darüber nur den Kopf schütteln. „Konnten sie die Orangen nicht auf die vier Handgepäcke verteilen und sie mit in die Kabine nehmen?“, soll einer der User gefragt haben. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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