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Die Mariengrotte am Wallfahrtsort Lourdes ist überschwemmt. 

Südfrankreich

Wallfahrtsort Lourdes versinkt in den Fluten

Der südfranzösische Marienwallfahrtsort Lourdes ist zum zweiten Mal binnen acht Monaten von Hochwasser überschwemmt. Rettungskräfte mussten hunderte Pilger in Sicherheit bringen.

Französischen Medienberichten (Mittwoch) zufolge stehen die Mariengrotte und die Pilgerbassins nach tagelangen schweren Regenfällen in den Pyrenäen 1,40 Meter unter Wasser. Nur die höher gelegene Wallfahrtsbasilika blieb verschont.

Viele Straßen der Region waren unpassierbar. Im benachbarten Departement Haute-Garonne wurden den Berichten zufolge rund 1.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Schulen der Region blieben am Mittwoch geschlossen.

Die Behörden in Lourdes gehen für Verkehrswege, Hotels und Wallfahrtsstätte von Schäden in Millionenhöhe aus. Mit sechs Millionen Besuchern jährlich ist Lourdes das größte Wallfahrtsziel Frankreichs. Starke Niederschläge in den Bergen hatten die Gave stark steigen lassen. Der Fluss passiert in Lourdes eine Engstelle. Bereits 1937, 1979, 1982 und im Oktober 2012 hatte es dort starke Überschwemmungen gegeben.

Hochwasser am Wallfahrtsort Lourdes

Wallfahrtsort Lourdes überschwemmt

KNA

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