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Ein australisches Ehepaar hegte lange den Traum, die Welt zusammen zu bereisen - doch das Schicksal machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. (Symbolbild)

"Pappaufsteller-Paul"

Frau reist seit zwei Jahren mit ihrem verstorbenen Mann um die Welt

Zusammen wollten sie die Welt bereisen: Doch als ihr Mann Paul an Hautkrebs starb, musste Michelle Bourke sich diesen Traum alleine erfüllen - ihren Gatten hat sie dennoch immer dabei.

Die Australier Michelle und Paul Bourke schmiedeten lange Zeit Pläne, die Welt gemeinsam zu bereisen. Doch dann kam der Hautkrebs dazwischen. Seit dem Tod ihres Mannes reist Michelle deshalb alleine - trotzdem ist Paul immer bei ihr.

Australierin hält Versprechen an ihren Mann und geht auf Reisen

"Als er ans Bett gebunden war, verbrachten wir viel Zeit einfach nur mit sitzen und reden", berichtete Michelle Bourke dem Online-Portal The Sun Travel. "Er fragte mich, was ich machen würde, wenn er fort war und ich sagte ihm, ich würde trotzdem reisen." Paul zweifelte dies zunächst an - auch um seiner Frau einen Ansporn zu geben, es tatsächlich zu tun.

Was in der Tat Wirkung zeigte: Ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2016 trat sie ihre erste Reise an: Eine neunwöchige Tour durch die USA und Europa. Paul hatte sie versprochen immer ein Bild von ihm mitzunehmen, damit sie dieses Abenteuer in gewisser Weise doch gemeinsam erleben könnten.

"Pappaufsteller-Paul": Australierin bereist mit ihrem verstorbenen Mann die Welt

Aus dem versprochenen Bild wurde dann jedoch etwas anderes: Sie ließ einen aufklappbaren Pappaufsteller ihres Ehemanns anfertigen, den sie stets im Koffer dabei hat. Vor jeder Sehenswürdigkeit wird er aus dem Gepäck geholt und für eine Foto posiert. Mit ihrem "Pappaufsteller-Paul" besuchte sie bereits ein Paul-McCartney-Konzert und reiste unter anderem nach New York, Houston, London und Paris.

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Allerdings war sie sich der perplexen Reaktionen anderer Reisenden anfangs nur allzu sehr bewusst: "Während der Reisen wirkten nicht-australische Touristen sehr verwirrt, vor allem als ich mit ihm Fotos in London machte. Aber andere Menschen begrüßen ihn und fragen, wie es ihm geht, und wieder andere konnten nicht glauben, was ich da tue."

Seither habe sie aber den Mut gefasst, weiterhin mit dem Pappaufsteller ihres Manns auf Reisen zu gehen und hat bereits die nächsten Destinationen geplant: Es soll wieder nach Großbritannien sowie Paris gehen - auch Hong Kong steht auf der Liste.

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