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Der Tren a las Nubes ("Zug in die Wolken") fährt über einige Brücken und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Landschaft der Provinz Salta im Norden Argentiniens.

Touristenhighlights

Gebirgsbahn und Waterloo-Trip

Über den Wolken ist man gewöhnlich nur im Flugzeug, doch in Argentinien macht es auch ein Zug möglich, der streckenweise in über 4000 Metern Höhe fährt. Im belgischen Braine-l'Alleud geht die Reise 200 Jahre zurück zur Schlacht bei Waterloo. Die Reisetipps im Überblick:

In Argentinien fährt der "Zug in die Wolken" wieder

Er fährt bis zu einer Höhe von 4200 Metern und häufig sogar oberhalb der Wolkendecke: Der Tren a las Nubes ("Zug in die Wolken") im Norden Argentiniens fährt seit kurzem wieder ab Salta. Die gesamte Strecke bis zum Viadukt La Polvorilla ist 217 Kilometer lang. Wie die Tourismusabteilung der Botschaft von Argentinien mitteilt, wurde die Strecke seit Juli 2014 nicht mehr bedient. Nun wurden die Speise- und Personenwagen neu dekoriert, und der Zug rollt wieder. Tickets gibt es im Internet oder im Verkaufsbüro der Stadt Salta (Alberdi-Straße 53, Lokal 33, Galerie Baccaro, in der Nähe des Hauptplatzes).

Schlacht bei Waterloo - Neues Museum öffnet am Löwenhügel

Zum 200. Jahrestag der Schlacht bei Waterloo eröffnet ein neues Museum am Fuß des Löwenhügels in Braine-l'Alleud. Das Memorial1815, das auch eine Gedenkstätte ist, informiert über die politischen Umstände der Schlacht, den Verlauf der Kämpfe und ihre Konsequenzen. In Waterloo verlor Napoleon Bonaparte gegen die verbündeten Truppen unter anderem von Briten und Preußen und musste schließlich abdanken. Bei der Besichtigung des Memorial 1815 entscheiden sich Besucher zu Beginn für einen Soldaten der Truppe ihrer Wahl, der dann per Audio-Guide durch die multimediale Ausstellung führt. Die Eröffnung ist am 22. Mai, teilt Belgien Tourismus mit.

Neues Godzilla-Hotel in Tokio

Es ist eines der berühmtesten Monster der Filmgeschichte: Godzilla. In Tokio, das das Monster mit seinem atomaren Feueratem einst verwüstete, können Fans jetzt nicht nur von, sondern neuerdings auch mit Godzilla träumen. Im Szene-Stadtteil Shinjuku hat am 24. April ein neues Hotel eröffnet, das seinen Gästen ein Godzilla-Zimmer bietet. Empfangen von einer Monsterattrappe umgibt den Besucher in dem Zimmer des Hotels Gracery Shinjuku alles, was das Herz von Godzilla-Fans höher schlagen lässt, von Filmfotos, über exklusive Andenken bis hin zu einer Kopie des Oxygen-Zerstörers, mit dem der erste Godzilla getötet worden war. Von anderen Zimmern aus können Gäste zudem auf den riesigen Kopf des Monsters schauen, der seit kurzem draußen vom Dach eines neuen Kinos herabschaut. Das Kino gehört dem Filmstudio Toho, das Godzilla 1954 herausbrachte. 2016 plant Toho einen Comeback-Film mit dem Monster.

Dänemark hat jetzt vier Nationalparks

Dänemark hat einen neuen Nationalpark: Die Fjordlandschaft um den Roskildefjord nordwestlich von Kopenhagen bildet jetzt den Nationalpark Skjoldungernes Land ("Das Land des Schildjungen"). Die Landschaft zeichnet sich Visit Denmark zufolge durch ihre Mischung aus Fjorden, Inseln, geschwungenen Tälern und großen Wäldern aus. Mit der Ernennung zum Nationalpark soll auch die Förderung touristischer Attraktionen einhergehen.

Braunschweig hat jetzt eine Jugendherberge

Niedersachsens zweitgrößte Stadt Braunschweig hat nun auch eine Jugendherberge. In der Unterkunft können laut Deutschem Jugendherbergswerk (DJH) rund 160 Gäste übernachten. Die Herbergebietet Zwei- und Vierbettzimmer mit eigenem Bad, Großraumduschen gibt es nicht. Behindertengerecht sind sieben der Zimmer. Informationen: Jugendherberge Braunschweig, Wendestraße 30, 38100 Braunschweig, Tel.: 0531/86 68 850, E-Mail: braunschweig@jugendherberge.de.

Ein Dorf erinnert an Wilhelm Busch

Mit einem Erlebnispfad will das Dorf Lüthorst im Süden Niedersachsens an Wilhelm Busch erinnern. Der durch "Max und Moritz" bekanntgewordene Dichter, Zeichner und Maler hatte sich zwischen 1846 und 1897 immer wieder in dem heutigen Stadtteil von Dassel aufgehalten. Der Erlebnispfad mit zwölf Stationen an Originalschauplätzen, darunter ein historisches Klassenzimmer im Kirchturm, ist seit dem 1. Mai begehbar.

dpa

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