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Rekord gebrochen: Griechische Inseln in diesem Jahr stärker besucht als in Vor-Corona-Zeiten

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Von: Franziska Kaindl

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Sonnenuntergang bei Santorin in Griechenland.
Besonders Santorin hat es in diesem Jahr vielen Urlaubern angetan. © Antonio Gravante/Imago

Griechenland ist der Gewinner des Reisesommers 2021. Vor allem zwei Inseln konnten bei Urlaubern punkten und lockte noch mehr Reisende als vor der Corona-Pandemie.

Anfang des Jahres war noch nicht abzusehen, dass Griechenland in diesem Sommer zur Nummer eins der Reisenden werden würde. Nun ist aber klar: Hellas hat die Erwartungen der Reisebranche in einigen Aspekten sogar übertroffen. Allein beim grenzüberschreitenden Flugverkehr erreichte Griechenland im Juli und August 86 Prozent des Niveaus von Vor-Corona-Zeiten in 2019. In ganz Europa waren es vergleichsweise nur 40 Prozent, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Die Urlaubsinseln Mykonos und Santorin begrüßten sogar noch mehr Gäste als jemals zuvor und brachen damit den Rekord vom Jahr 2019.

Griechenland-Boom 2021: Tourismuseinnahmen übertreffen Erwartungen bei weitem

Dabei war der Erfolg im Frühjahr noch gar nicht abzusehen: Erst im Mai sorgten gelockerte Corona-Bestimmungen dafür, dass Urlauber wieder größtenteils unbehelligt ins Land reisen konnten. Aufgrund des Reisebooms, der sich daraufhin entwickelte, verlängerte Griechenland seine Urlaubssaison sogar bis Ende November. Üblicherweise gilt diese Ende Oktober als beendet. Somit wird Griechenland bei Reiseveranstaltern zum Gewinner der diesjährigen Saison verbucht. Als Erfolgsfaktor werden von Experten die griechischen Tourismuskonzepte ins Auge gefasst. So legte man den Fokus auf Individualreisende, Freizeitaktivitäten und weniger bekannte Orte.

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Ursprünglich planten die Hoteliers eine Verdopplung der Buchungszahlen von 2020. Doch statt der erwarteten Tourismuseinnahmen von 8 Milliarden Euro darf sich Hellas aktuellen Schätzungen zufolge über Einkünfte von 10 bis 12 Milliarden Euro freuen. Dem RND zufolge rechnet der Finanzminister Christos Staikouras mit einem Wirtschaftswachstum von 6,1 Prozent.

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Dies liegt womöglich auch daran, dass Urlaub in diesem Jahr mehr Geld für ihren Griechenland-Urlaub ausgegeben haben, als in den Jahren zuvor. Im ersten Halbjahr sollen pro Tourist 631 Euro im Land geblieben sein. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es 535 Euro. Besonders Deutsche hatten bei den Buchungen mal wieder die Nase vorn. Doch auch bei Reisenden aus der Schweiz, Österreich und Frankreich war Griechenland als Urlaubsziel in diesem Jahr hoch im Kurs. (fk)

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