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Klänge der Heimat: Die Werdenfelser Alphornbläserinnen spielen ihre Instrumente am liebsten auf dem Berg.

Hafelschuhe und mehr- Hauptsache Heimat

Es ist kein gestelltes Foto, für das eine Handvoll schöner junger Frauen in eine Tracht gesteckt wurde und droben am Berg ein bisserl Alphorn-Heimatkitsch mimen durfte.

Nein, die fünf sind echt. Und so echt und heimatverbunden, wie die Werdenfelser Alphornbläserinnen sind, so echt und heimatverbunden sind auch die Menschen aus Garmisch-Partenkirchen und der Umgebung.

Bodenhaftung in der Heimat

Es kann durchaus auch vorkommen, dass man beim Gang durch die Stadt den skifahrenden Riesch-Schwestern Maria und Susanne, dem Alpin-As Felix Neureuther oder Biathletin Magdalena Neuner begegnet. Die stammen von hier, die wohnen hier, die haben die Bodenhaftung der Heimat, die sicher mit ein Grund für ihre Erfolge im Wintersport ist. A propos Wintersport: Zwei, die ihre sportlichen Erfolge zwar schon eine Weile hinter sich haben, aber die fit sind wie zwei Paar Turnschuh – natürlich reden wir über die Rosi und den Christian –, geben in dem Heft das Geheimnis für einen perfekten Skitag im Garmischer Classic-Gebiet mit Alpspitze/Osterfeldkopf, Kreuz­eck und Hausberg preis.

ADAC-Reisemagazin Nr. 119 „Garmisch-Partenkirchen“ ist ab sofort zum Preis von 7,80 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich. Ab November gibt’s für die Leser des Reisemagazins im App Store Gratis-Downloads für Garmisch-Partenkirchen-Apps.

Den Ort am Fuße der Zugspitze jedoch nur auf den Winter zu reduzieren, wird Garmisch-Partenkirchen keinesfalls gerecht. Sicher, im kommenden Jahr findet hier die Alpine Ski-WM statt und für die Olympia-Bewerbung 2018 sind die Pisten rundum ein elementar wichtiger Bestandteil. Aber Wanderer und Bergsteiger, Kite-Segler und Drachenflieger, Mountainbiker und Motorradfahrer finden hier genug Möglichkeiten, ihre Hobbys nach allen Regeln der Kunst und allen Ansprüchen gerecht auszuüben. Heimat hat in Garmisch-Partenkirchen auch immer mit Kirche und Brauchtum zu tun. Christian Stückl, der die gerade zu Ende gegangenen Oberammergauer Passionsspiele heuer zum dritten Mal geleitet hat und ebendort aufgewachsen ist, gibt Einblicke in den Katholizismus, dessen Kirchen, ins dörfliche Leben samt Brauchtum und die Gemeinschaft. Sein kurzes, aber nicht minder prägnantes Fazit, das fürs ganze Heft gelten kann: „Ich brauche München nicht.“ Statt dessen gilt: Hauptsache Heimat.

V. Pfau

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