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Hier versammeln sich besonders viele Keime: in den Plastikschalen an der Sicherheitskontrolle von Flughäfen. Foto: Uwe Anspach/Symbolbild

Studie

Hier sind die größten Keimherde am Flughafen

Am Flughafen tummeln sich nicht nur viele Menschen, sondern auch viele Keime. Eine Studie zeigt jetzt, an welchen Gegenständen sie in großen Mengen vorkommen und wo es für Fluggäste Sinn macht, ein Desinfektionsmittel zu zücken.

London (dpa/tmn) - Wer an Keime oder besonders schmutzige Orte denkt, dem fallen oft Toiletten ein. Dabei sind die Plastikschalen, in die Reisende an Flughäfen ihre Sachen für die Sicherheitskontrolle hineinlegen, viel tückischer hinsichtlich der Übertragung von Krankheitserregern.

Das zeigt eine Studie, die die Fachzeitschrift "Infectious Diseases" des Verlags BioMed Central veröffentlicht hat. Als Testobjekt diente demnach der Flughafen der finnischen Hauptstadt Helsinki.

Dort wurden die Oberflächen aller frequentierbaren Orte auf Keime getestet wie die Grippeviren A und B, die Coronaviren sowie die Adeno- und Rhinoviren, die Erkältungssymptome hervorrufen können, heißt es in der Studie. Dabei fanden sich die meisten Keime an den Schalen - immerhin muss sie fast jeder Reisende berühren, bevor er ins Flugzeug steigt. Und weil sie so viele Menschen anfassen, bergen die Schalen das höchste Ansteckungsrisiko.

Wer sich darum Sorgen macht, kann etwa mit Desinfektionsgel vorbeugen, das kein Wasser erfordert. Oder Fluggäste verwenden Feuchttücher mit Desinfektionsmittel, um Hände und persönliche Gegenstände abzuwischen.

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