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Autofahrer müssen tiefer ins Portmonee greifen. Denn Kroatien erhöht die Maut-Gebühren den Sommer über.

Die Änderungen

Höhere Mautkosten für Urlauber in Kroatien und Slowenien

Tiefer in die Taschen greifen müssen nun viele Reisende in Kroatien und Slowenien: Beide Länder haben ihre Mautgebühren überarbeitet.

München - Das Urlaubsland Kroatien hat seine Mautgebühren für Autobahnen zum Beginn der Hauptreisezeit teils stark erhöht. Darauf weist der ADAC hin.

Mautkosten: In Kroatien und Slowenien wird vermehrt zur Kasse gebeten

Seit Anfang Juli müssen Autofahrer zum Beispiel auf den Fernstraßen in Istrien und auf der Küstenautobahn A1 von Zagreb über Zadar nach Split in Dalmatien rund zehn Prozent mehr als bisher bezahlen. Die erhöhten Gebühren gelten bis Ende September.

Auch bei der Fahrt durch Slowenien müssen manche Autoreisende Änderungen bei der Maut beachten: Die dortige Autobahngesellschaft hat laut ADAC eine Neueinteilung der Fahrzeugtypen vorgenommen.

So sind die Mautkosten in Slowenien gestiegen

So sind nun zum Beispiel Kleinbusse in einer teureren Mautkategorie: Die Vignette für die Kategorie 2A, die für Autos und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen gilt, kostet 15 Euro für sieben Tage, 30 Euro für einen Monat oder 110 Euro für ein Jahr (Stand 5. Juli). Die 2B-Vignette, die nun unter anderem für die Kleinbusse gilt, ist jeweils doppelt so teuer.

Mautfreie Route in Slowenien nicht befahrbar

Außerdem ist eine mautfreie Alternativroute innerhalb Sloweniens nun nicht mehr für Urlauber befahrbar. Die Küstenstraße zwischen Koper und Izola sei dauerhaft für den Durchgangsverkehr gesperrt worden, teilte der ADAC mit. Grund dafür sei die hohe Verkehrsbelastung. Die Küstenstraße war bisher eine mögliche Route von Triest in Norditalien über Slowenien nach Kroatien. Urlauber müssen auf dem Weg nach Istrien laut ADAC nun auf die mautpflichtige Strecke H6 ausweichen.

Unter www.maps.adac.de können Urlauber jeweils die Kosten ihrer Route recherchieren.

Doch nicht jeder muss sich mit Mautkosten herumschlagen: Tatsächlich ist jeder fünfte Deutsche zu arm, um in den Urlaub zu fahren.

Auch interessant: Das denken andere Länder über Deutsche.

dpa

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