Das Hotel Bogota in Berlin
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Das legendäre Hotel Bogota in Berlin ist bald selbst Geschichte. Am 1. Dezember 2013 checken die letzten Gäste aus. Zeit Abschied zu nehmen.
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Das Hotel in der Schlüterstr. 45 in Berlin-Charlottenburg wurde 1964 gegründet. Aus aller Welt reisten Künstler, Musiker und Schriftsteller an, um hier zu übernachten.
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Denn, das Haus selbst hat eine bewegende Vergangenheit hinter sich: 1911 als Wohnhaus erbaut. In den 20er Jahren trat hier Benny Goodman auf. In der vierten und fünften Etage  lag das Atelier der jüdischen Modefotografin Else Neuländer-Simon, ihr Lehrling war Helmut Newton. 1942 wurde Else Neuländer-Simon von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet.
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1942 wurde das Haus enteignet und von den Nationalsozialisten als eine Abteilung der Reichskulturkammer benutzt.
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Ein Selbstporträt von Max Liebermann wurde nach dem Krieg im Keller des Gebäudes gefunden.
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„Berlin“ wird nicht verkauft, immerhin. Das Klavier, das diesen Namen trägt, behält Joachim Rissmann. Die meisten anderen Einrichtungsstücke des Hotels Bogota werden jedoch versteigert.
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40 Euro für ein Einzelzimmer ohne Bad und Schurtelefon auf dem Flur, verlangte Hotelier Joachim Rissmann. Nun wuchsen ihm die Mietschulden über den Kopf.

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Das Hotel Bogota in Berlin am Kurfürstendamm ist pleite. Am 1. Dezember 2013 checken die letzten Gäste aus. 

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