+
Trekkingurlauber haben meist schwer zu tragen - doch wer mit System packt, schafft Ordnung und schont seinen Rücken. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Tipps für Backpacker

In fünf Schritten den Trekkingrucksack richtig packen

Trekkingurlauber tragen ihre Ausrüstung auf dem eigenen Rücken mit sich herum. Daher empfiehlt sich Packen mit System. In fünf Schritten wird die Ausrüstung solide verstaut. Und es gibt noch mehr Tricks.

Stuttgart (dpa/tmn) - Ein gut gepackter Trekkingrucksack sorgt für Ordnung unterwegs und schont zugleich den Rücken. Die Zeitschrift "Outdoor" (Ausgabe 6/2017) erklärt das richtige System dafür:

1. Die Grundlage: das prall gefüllte Bodenfach

Solide Trekkingsrucksäcke mit 60 Litern Volumen oder mehr haben in der Regel ein abgetrenntes Bodenfach. Dieses wird zuerst gefüllt - mit Schlafsack, Isomatte und Ersatzbekleidung. Um die komplette Luft aus den Gegenständen zu drücken, eigenen sich Kompressionssäcke.

2. In Rückennähe: schwere Gegenstände

Im zweiten Schritt wird das Hauptfach des Rucksacks nahe am Rücken gepackt, im Idealfall vom Lendenwirbelbereich bis hoch zu den Schultern. Dort finden schwere Gegenstände wie Kocher, Trinkblase und Zeltgegenstände sowie Müsli, Riegel und Schokolade ihren Platz.

3. Zur Stabilisierung: leichte Ausrüstung

Um die schweren Dinge am Rücken zu stabilisieren, wird die Front des Hauptfachs mit weniger schweren Gegenständen gefüllt - zum Beispiel mit leichter Kleidung oder gefriergetrockneter Nahrung.

4. In Toplage: wichtige Gegenstände

Oben ins Hauptfach des Rucksacks kommt wichtige Ausrüstung, die regelmäßig gebraucht wird. Das sind zum Beispiel das Zelt, Regenbekleidung oder das Erste-Hilfe-Set. Für diese Dinge möchte man nicht jedes Mal den halben Rucksack ausleeren müssen.

5. Stets griffbereit: das Deckelfach

Für alles Kompakte, was man unterwegs schnell aus dem Gepäck haben möchte, eignet sich das Deckelfach - zum Beispiel sind das Snacks, Sonnencreme, Messer, Sonnenbrille, Taschentücher und die Wanderkarte.

Weitere Tipps:

- Regenhüllen schützen den Rucksack von außen nicht vollständig, weil über die Träger weiterhin Wasser ins Innere laufen kann. Daher sollte wichtige Ausrüstung in wasserdichten Packsäcken im Rucksack verstaut werden. Verschiedene Farben dienen dabei der besseren Sortierung.

- Die Tagesverpflegung sollte man morgens oder am Vorabend portionieren, am besten in Gefrierbeuteln. Das erleichtert den Experten zufolge das tägliche Packen und Rationieren.

- Möglichst wenig sollte außen angebracht werden. Der Rucksack sitzt sonst nicht mehr bequem, und man kann an Ästen hängenbleiben. Zu den Ausnahmen gehören Trekkingstöcke, Zeltgestänge und die Trinkflasche.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Schock-Moment: Nach Turbulenzen fällt plötzlich das Fenster heraus
Turbulenzen allein sind für Flugpassagiere schon angsteinflößend - doch auf einem Flug der Air Indiafiel plötzlich auch noch das Fenster heraus.
Schock-Moment: Nach Turbulenzen fällt plötzlich das Fenster heraus
Reise-News: Neue Matterhorn-Seilbahn und neuer Freizeitpark
Am Klein Matterhorn wird ab September eine neue Seilbahn den Aufstieg erleichtern. Rund um Saalbach-Hinterglemm können Bergsportler mit einer neuen Alpincard nicht nur …
Reise-News: Neue Matterhorn-Seilbahn und neuer Freizeitpark
Auswärtiges Amt rät von Nicaragua-Reisen dringend ab
In Nicaragua sollen die Sozialbeiträge deutlich erhöht werden. Dagegen gibt es in der Bevölkerung zahlreiche Proteste. Urlauber sollten das Land derzeit meiden.
Auswärtiges Amt rät von Nicaragua-Reisen dringend ab
Noch nie auf Kreuzfahrt gewesen? Das sollten Sie jetzt schleunigst ändern
Jeden Tag ein anderes Land, All-inclusive und zahlreiche Events: Auf einer Kreuzfahrt erleben Urlauber ständig Neues und Aufregendes. Was Sie erwartet, lesen Sie hier.
Noch nie auf Kreuzfahrt gewesen? Das sollten Sie jetzt schleunigst ändern

Kommentare