Corona-Pandemie

„Touristen sind willkommen“: Beliebte Urlaubsdestination in Italien wird zur „weißen Zone“

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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In Italien gibt es Grund zur Freude: Eine erste Region hat es in der Corona-Pandemie geschafft, zur „weißen Zone“ zu werden. Jetzt soll es Lockerungen geben.

Obwohl die Corona-Fallzahlen in Italien in den letzten Tagen insgesamt wieder angestiegen sind, gibt es nun einen Erfolg zu melden. Seit dem 1. März ist Sardinien das erste Gebiet, das von der Regierung als „weiße Zone“ geführt wird. Das ist die niedrigste der Corona-Warnstufen, die in Italien* existieren – wobei rot das andere Ende des Spektrums darstellt. Eine Voraussetzung für die Einstufung als „weiße Zone“ ist, dass der Zwei-Wochen-Inzidenzwert über drei Wochen lang unter einem Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegen muss. Dank der niedrigen Reproduktionszahl dürfen auf der Insel nun zahlreiche Lockerungen vorgenommen werden.

Niedrige Corona-Inzidenz: Sardinien nimmt viele Lockerungen vor

Die Restaurants auf der Insel dürfen nun abends bis 23 Uhr offen bleiben anstatt 18 Uhr, Bars hingegen bis 21 Uhr. Während im Rest Italiens eine Ausgangssperre ab 22 Uhr gilt, darf man sich auf Sardinien noch bis 23.30 draußen herumtreiben – die Ausgangssperre gilt bis 5 Uhr morgens. Zudem sollen ab dem 8. März auch wieder Fitnessstudios, Schwimmbäder und Tanzschulen öffnen dürfen, während in Einkaufszentren auch am Wochenende wieder Besucher erlaubt sind. Theater und Kinos dürfen voraussichtlich ebenfalls die Pforten öffnen. Alle Schulkinder auf Sardinien kehren in ihre Klassen zurück. Kurz darauf soll „die Rückkehr zu der so ersehnten neuen Normalität“ erfolgen, wie Christian Solinas, Präsident der Insel, laut FAZ sagte.

Weiterhin fordert er von der Regierung eine besondere Versorgung mit Impfstoffen, damit die Sarden alle innerhalb von 45 Tagen geimpft werden können, wie das Portal derstandard.de berichtet. Auf diese Weise wolle die Insel ihren Status als beinahe Covid-19-freie Insel festigen. „Touristen sind willkommen, doch sie müssen negativ getestet werden“, heißt es laut Solinas. Um zu verhindern, dass Touristen vom Festland wieder für einen Anstieg der Corona-Fallzahlen sorgen, sollen die Kontrollen an Häfen und Flughäfen verschärft werden. Das Reisen zwischen verschiedenen Regionen ist in Italien noch bis zum 27. März untersagt, sodass zumindest ein Zustrom von inländischen Touristen ausbleiben wird.

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Sardinien-Urlaub trotz Corona: Diese Einreise-Regeln gelten in Italien

Wer aus Deutschland direkt nach Sardinien reisen will, muss genauso wie in anderen italienischen Regionen einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Sowohl PCR- als auch Schnelltests sind erlaubt. Zudem muss eine Einreiseerklärung ausgefüllt werden. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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