Menschen sind bei Sonnenuntergang auf der Piazza dell‘Unità d‘Italia in Triest in Italien unterwegs.
+
Bis Januar gelten in Italien strengere Corona-Regeln.

Corona-Maßnahmen

Italien-Urlaub: Neue Verschärfungen in Kraft – Was gilt für Reisen?

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
    schließen

Italien hat seine Corona-Bestimmungen an Weihnachten verschärft. Diese betreffen vor allem die Maskenpflicht und Freizeiteinrichtungen. Die Regeln im Überblick.

Italien hat trotz aller Bemühungen wieder mit steigenden Infektionszahlen zu kämpfen. Obendrein zeigt sich die Regierung um Ministerpräsident Draghi aufgrund der Ausbreitung der ansteckenden Omikron-Variante* in Sorge – denn auch in Italien herrscht ein Pflegenotstand. Daher wurden über die Feiertage strengere Corona-Maßnahmen beschlossen, die bereits seit dem 25. Dezember in Kraft sind.

Italien-Urlaub: Strengere Corona-Maßnahmen im Überblick

Restaurants, Bars und Cafés dürfen geöffnet bleiben – Gäste benötigen für den Besuch weiterhin den Super Green Pass*, der einem 2G-Nachweis gleichkommt. Heißt: Nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt. Abgesehen davon gibt es aber neue Verschärfungen im öffentlichen Leben und bei Freizeiteinrichtungen:

  • Um die vierte Corona-Welle abzubremsen, gilt nun eine strengere Maskenpflicht: Statt einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz muss in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Freizeiteinrichtungen wie Kinos, Theatern oder Museen nun eine FFP2-Maske getragen werden. Auch im Freien muss in Bereichen mit viel Publikumsverkehr – zum Beispiel Einkaufsstraßen – nun ein Mundschutz getragen werden.
  • Diskotheken, Clubs und Tanzlokale müssen in Italien fortan geschlossen bleiben. Auch für die Silvesternacht gibt es keine Ausnahme. Bis zum 31. Januar sind zudem alle Veranstaltungen, Feste, Konzerte und Versammlungen in Innenräumen und im Freien verboten.
  • Das italienische Corona-Zertifikat hat mit Wirkung zum 1. Februar 2022 nur noch eine Gültigkeit von sechs Monaten. Danach braucht es eine Booster-Impfung. Diese Regelung wird voraussichtlich auch für die Einreise gelten.

Auch interessant: Skifahren 2021/22: Das sind die Corona-Regeln in Österreich, Deutschland, Schweiz & Co.

Einreise-Regeln für Italien: Was aktuell gilt

Bei den Einreise-Bestimmungen für den Italien-Urlaub ändert sich vorerst nichts. Ab Februar könnten Impfzertifikate, die älter als sechs Monate sind, aber nicht mehr gültig sein. Eine offizielle Ankündigung dazu gibt es aber noch nicht. Das heißt, dass Reisende sich derzeit an folgende Regeln halten müssen:

  • Registrierungspflicht: Vor der Einreise müssen sich Reisende über ein Online-Formular anmelden.
  • Digitales Covid-Zertifikat: Bei der Einreise muss ein Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder einen negativen Corona-Test (maximal 48 Stunden alten PCR-Test oder maximal 24 Stunden alten Antigen-Test) vorliegen.
  • Test- und Quarantänepflicht: Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen negativen PCR-Test, der maximal 48 Stunden alt ist, oder einen negativen Antigen-Test, der maximal 24 Stunden alt ist, vorweisen. Ungeimpfte dürfen nur mit negativem Testergebnis einreisen und müssen sich anschließend für fünf Tage in Quarantäne begeben. Nach Ablauf der Quarantäne muss ein weiterer Test vorgenommen werden.
  • Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht befreit. Eine Quarantänepflicht besteht für Minderjährige nur, wenn diese auch für den begleitenden Elternteil gilt.

(fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr zum Thema

Kommentare