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Bunt, schrill und stolz auf die eigene Sexualität sind die Teilnehmer der Gay Pride Paraden.

40 Jahre Gay Pride: Homosexuelle feiern sich

New York - Vor 41 Jahren begann die Gay Pride-Bewegung in der New Yorker Christopher Street. Seitdem feiern Homosexuelle in immer mehr Städten weltweit ihre Sexualität mit schrillen Paraden.

Es ist Samstag, der 28. Juni 1969, halb zwei Uhr morgens. Polizeibeamte stürmen das Stonewall Inn an der Christopher Street. Solche Razzien sind in der Szenebar im New Yorker Stadtteil Greenwich Village üblich. Doch diesmal widersetzen sich die Feiernden einer Verhaftung - zum ersten Mal. Das hauptsächlich homosexuelle Publikum lässt sich die Behandlung nicht gefallen. Und löst damit die Stonewall-Unruhen aus, die als Beginn der modernen Schwulen- und Lesbenbewegung gelten. 

Ein Jahr später fand zum Gedenken an Stonewall der erste Pride-Marsch von der Christopher Street zum Central Park statt - der Beginn einer Tradition, die sich schnell auf die ganze Welt ausbreitete. Mittlerweile gibt es in zahlreichen Ländern Gay Pride-Paraden und Christopher Street Days (CSD), an denen der selbstbewusste und stolze Umgang mit der eigenen Sexualität gefeiert wird.

Feiern unter dem Regenbogen: Die besten Gay Pride Fesivals 2010

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Am 28. Juni 2010 jähren sich die Unruhen zum 41. Mal. Damit feiert auch Gay Pride Geburtstag: Seit 40 Jahren gibt es die Paraden. Seitdem sind einmal im Jahr die Straßen voll von Menschen in frechen Kostümen - egal, ob sie selbst homosexuell sind oder nicht. Die sexy Fantasie-Outfits sind genauso farbenfroh wie die Regenbogenfahne, die längst zum Symbol der Bewegung geworden ist. In San Francisco, London, Berlin und anderen Metropolen wird es in den Sommermonaten wieder bunt, schrill und ausgeflippt zugehen.

Für einige wohl zu bunt und ausgeflippt. Denn wo immer eine Gay-Parade gefeiert werden, gibt es auch Gegner, die zum Teil mit Gewalt gegen die Homosexuellen vorgehen. Jüngstes Beispiel: Litauens Hauptstadt Vilnius. Beim ersten Gay Pride-Marsch des Landes Anfang Mai warfen Gegendemonstranten Flaschen, Steine und Feuerwerkskörper auf die Teilnehmer.

vam

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