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Das Ägyptische Museum in Kairo

Ist Kairo für Touristen zu gefährlich?

Ein Besuch von Kairo gehört zu den Höhepunkten einer Ägypten-Rundreise. Doch nach den jüngsten Gewaltausbrüchen in Kairo hat ein Reiseveranstalter Ausflüge in die Hauptstadt abgesagt. 

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Alltours bietet nach den jüngsten Gewaltausbrüchen in Kairo vorerst keine Ausflüge mehr in die Hauptstadt Ägyptens an. “Wir sind für die Sicherheit unserer Gäste verantwortlich“, sagte Unternehmenssprecherin Alexandra Hoffmann. “So lange wir nicht sagen können, es passiert nichts, sagen wir lieber ab.“ Bei Demonstrationen koptischer Christen starben am Sonntag laut Sicherheitskreisen 26 Menschen.

Auswärtiges Amt

Aktuelle Hinweise zu Ägypten

Alltours begründet die Absagen mit Empfehlungen der Reiseleiter und Agenturen vor Ort. Andere Veranstalter sehen keine Gefährdung für Reisende und bieten weiter Ausflüge nach Kairo an. Tui und Thomas Cook berufen sich dabei auf die Einschätzung des Auswärtigen Amtes. Dieses rät momentan nicht von Reisen nach Kairo ab, empfiehlt aber, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die Berichterstattung der Medien aufmerksam zu verfolgen. Das gelte besonders für das Gebiet um den Tahrir-Platz und das Fernsehgebäude (Maspero) in Kairo.

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Auch Studiosus sowie Dertour und Meier's Weltreisen fahren weiter nach Kairo. “Das ägyptische Museum ist ein wichtiger Bestandteil der Rundreisen“, erklärte Antje Günther von Dertour. Und die Kollegen vor Ort sähen keinen Anlass, die Touren abzusagen. Allerdings würden seit längerem an Freitagen und Sonntagen keine Kairo-Ausflüge mehr veranstaltet, sagte Günther. Denn an den Feiertagen der Muslime und Christen sei die Gefahr von Demonstrationen und Ausschreitungen zu groß.

dpa

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