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Starkregen hat zu schweren Überschwemmungen im Nordern der Dominikanischen Republik geführt.

Überschwemmungen in der Dom Rep

Katastrophe im Urlaubsparadies

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Santo Domingo - Über 20.000 Personen haben wegen Überschwemmungen in der Dominikanischen Republik ihr Zuhause verloren. Der nationale Notstand hat sich von vier auf acht Provinzen der Urlaubsinsel ausgeweitet.

Nicht nur in unseren Breiten ist derzeit Regen angesagt - sondern auch im tropischen Urlaubsparadies, der Dominikanischen Republik. Seit mehreren Wochen sind Regen und schwere tropische Schauer an der Tagesordnung. 

Was haben die Überschwemmungen angerichtet?

Die Überschwemmungen haben in der Dominikanischen Republik eine verheerende Katastrophe angerichtet, wie BBC bericht:

  • Mehr als 22 000 Personen wurden durch das Wasser verdrängt, sie sollen bei Freunden oder Verwandten unterkommen.
  • Über 4000 Häuser sind überschwemmt worden, mindestens 50 davon sind komplett zerstört
  • Präsident Danilo Medina hat die Ausrufung des Notstands von vier auf acht Provinzen erweitert
  • Das Militär hat 13 Menschen gerettet, die in Los Naranjos (im Nordosten des Landes) gestrandet sind
  • Mindestens drei Tote hat die Katastrophe seit Anfang November gefordert

Außerdem wurden die neu gebauten Schulen Politécnico José Morel und die Grundschule Jeremias Kerry Green im Gemeindeteil La Unión (Norden der Insel) schwer beschädigt, wie das deutschsprachige Magazin Sosúa-Nachrichten berichtet. 

Das Wasser floss in Strömen in die Schule. Die Technische Schule, der Stolz des Ortes La Unión, ist völlig zerstört: Zusammengeklappte Wände und eingestürzte Dächer kamen herunter.

Die Schulfamilie arbeitet hart daran, den Schaden zu reparieren. Aber Geld zum Wiederaufbau der Schulen ist kaum verfügbar. Jetzt hoffen Schüler, Lehrer und Eltern auf Spenden von Sponsoren.

Tz-Userin Marina Betz hat mit einer Bekannten aus der Dominikanischen Republik gesprochen und erfahren: „Die arme Bevölkerung sitzt in ihren Hütten, wenn die Hütte noch steht, und man schläft auf dem Boden, denn die Matratzen sind ebenso nass wie die Kleidung. Es sind viele Regionen um Puerto Plata betroffen.“

Welche Urlaubsregionen sind von dem Notstand betroffen?

In den folgenden Regionen der Insel hat der Präsident der Dominikanischen Republik den nationalen Notstand ausgerufen, wie FloodList berichtet: Puerto Plata, La Vega, Espaillat and María Trinidad Sánchez, Santiago, Duarte and Samaná. Auch die Schulen in den betroffenen Gebieten sind geschlossen.

Wie wird das Wetter im Urlaubsparadies in den nächsten Tagen?

  • Wetter-Experten rechnen weiter mit Starkregen, vor allem zum Wochenende
  • Gleichzeitig erwarten sie, dass sich die Wetterfront von den bisher am stärksten betroffenen Region im Norden entfernt
  • Menschen, die an Hängen und Flussufern wohnen, sollen besonders wachsam sein. Sie müssen sich auf Sturzfluten und Erdrutsche einstellen.

Die derzeitigen Überschwemmungen in der Dominikanischen Republik kommen nur wenige Monate nach dem Hurrikan Matthew. Er hat die Insel vor zwei Monaten überschwemmt, die sich Haiti und die Dominikanische Republik teilen.

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