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Kew Gardens lohnt das ganze Jahr über einen Besuch, besonders farbenfroh ist der Garten jedoch im Sommer.

London

Kew Gardens - Mehr als ein botanischer Garten

London-Besucher sollten unbedingt Zeit für einen Besuch der Kew Gardens einplanen. Der botanische Garten ist eine Institution. Er bietet eine riesige Auswahl an Pflanzen auf 132 Hektar Fläche. Die Pflanzensammlung beherbergt die weltweit größte Artenvielfalt.

Zu den Attraktionen in Kew Gardens zählen die Gewächshäuser - Kew's Glass Palace gehört dazu, aber auch das Palm House, in dem klimatischen Bedingungen wie in den Tropen herrschen.

Die Kew Gardens sind eine Institution für Gartenfreunde. Die kilometerlangen Gartenanlagen gehören zum Weltkulturerbe. Für einen Besuch braucht man einige Stunden. Gartenenthusiasten können sich auch gut mehrere Tage hier beschäftigen. Die Artenvielfalt ist weltweit einzigartig. Der botanische Garten war eine Initiative von Prinzessin Augusta, der Mutter von König George III. Sie ließ 1759 die ersten Beete anlegen, ursprünglich rund um Kew Palace und gilt damit als Gründerin des botanischen Gartens. Die Anfänge waren bescheiden. Inzwischen sind die Gartenanlagen 132 Hektar groß, gehören zum Weltkulturerbe und beherbergen eine Pflanzensammlung, die die größte Artenvielfalt der Welt bietet.

Gigantisch große Blätte - die Seerosen im Waterlily House können einen Durchmesser von zwei Metern haben.

Für einen Besuch sind mehrere Stunden einzuplanen, Gartenenthusiasten brauchen mehrere Tage. Die Kew Gardens sind mehr als ein Botanischer Garten, es gibt mehr zu sehen als ein paar Pflanzen. Ganze Themengärten widmen sich zum Beispiel Rosen, Magnolien, Rhododendren, Azaleen oder Bambuspflanzen. Auch die Gewächshäuser sind Attraktionen, einige davon wären selbst dann Hingucker, wenn alle Pflanzen darin verwelken und verdorren würden, was niemand wünschen kann. Kew's Glass Palace gehört dazu, aber auch das Palm House, in dem klimatische Bedingungen wie in den Tropen herrschen. Die Pflanzen sortieren sich hier nach Kontinenten, von Afrika über Asien bis Nord- und Südamerika. Kaffeepflanzen sind hier genauso zu finden wie Kokosnusspalmen oder Gummibäume. In Nachbarschaft zum Palmenhaus steht das Seerosenhaus (Waterlily House), 1852 errichtet und damit ebenfalls einer von Kews Architekturklassikern. Riesige Seerosen aus dem brasilianischen Regenwald (Victoria amazonica) sind hier zu bewundern. Die auf der Wasseroberfläche schwebenden Blätter haben einen Durchmesser von bis zu zwei Metern und sind so stabil, dass man ein Baby darauf ablegen könnte.

Kew Gardens ist eine riesige Parklandschaft mit vielen Möglichkeiten zum Entspannen.

Das Princess of Wales Conservatory ist ein weiteres Gewächshaus, das die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zieht: Dort sind tropische Pflanzen zu Hause, Bananen und Ananas genauso wie Farne, Orchideen oder Pfeffer - und sogar Eidechsen. Zu den neuesten Gewächshäusern zählt das Davies Alpine House, in dem sich Pflanzen und Blumen aus alpinen Landschaften finden. Die Kew Gardens sind jeden Tag ab 9.30 Uhr geöffnet (bis auf Weihnachten). Im Sommer schließt er um 18.30, an Wochenenden und Feiertagen um 19.30 Uhr. Es gibt auf dem Gelände mehrere Cafés und Restaurants wie das Orangery Restaurant unweit des Haupteingangs.

Kew Gardens (eng.)

dpa

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