Ein Pärchen schwimmt in einem Pool.
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Ob im Meer oder im Pool schwimmen: In Kroatien stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen.

Tourismus im Jahr 2021

Reisen nach Kroatien: Tourismusministerin sieht Impfungen als Chance

„Impfungen bringen uns die Reisefreiheit zurück“, erklärt Tourismusministerin Nikolina Brnjac. Sie hofft, dass sich dadurch insbesondere die Lage in Kroatien verbessert.

Nikolina Brnjac, kroatische Ministerin für Tourismus und Sport.

Ausgerechnet, als die Pandemie ausbrach, war Kroatien an der Reihe, für ein halbes Jahr den Amtsvorsitz im Europarat zu übernehmen. Nikolina Brnjac war zu diesem Zeitpunkt Mitglied des Teams in Straßburg. Seit Juli letzten Jahres ist sie die neue kroatische Ministerin für Tourismus und Sport. Sie ist eine Politikerin, die den europäischen Gedanken auch bei der Bekämpfung der Pandemie zeigt, wie sie im Gespräch beweist.

tz.de*: Frau Brnjac, wie ist die aktuelle epidemische Situation in Kroatien?

Brnjac: „Derzeit sehr günstig, auch dank des verantwortungsvollen Verhaltens unserer Bürgerinnen und Bürger. Mit einem Inzidenzwert von nur noch 56,1 liegen wir inzwischen nach Island, Gibraltar, Liechtenstein und Norwegen am fünftletzten Platz in Europa, noch vor Deutschland mit aktuell 62. Mitte Februar konnten wir bereits eine leichte Lockerung der Maßnahmen zulassen und sollte sich der Abwärtstrend bei den Neuinfektionen fortsetzen, werden wir ab März weitere Lockerungen in Betracht ziehen. Wir bleiben jedoch sehr vorsichtig wegen der neuen hochansteckenden Virus-Mutationen.“

tz.de: Wie weit ist Kroatien mit der Impfung der Bevölkerung?

Beste Prognosen: Wenn die Inzidenzwerte weiter sinken kündigt Kroatiens Tourismusministerin weitere Lockerungen wie die Wiederöffnung der Restaurants an.

Brnjac: „Kroatien startete Ende 2020 mit den Impfungen, aber auch bei uns gab es Verzögerungen bei der Lieferung des Impfstoffs. Die Regierung unternimmt maximale Anstrengungen, um bis zum Sommer so viele Bürger wie nur möglich zu impfen. Nach einer Umfrage liegt die Impfbereitschaft der Kroaten bei 70 Prozent. Die Impfungen sind für den Tourismus äußerst wichtig, da sie dazu beitragen, dass wir hoffentlich alle bald wieder unbeschwert reisen können.“

tz.de: Die epidemiologische Herausforderung Kroatiens war und sind Nachbarländer wie Montenegro mit aktuellen Inzidenzwerten von 514 und Slowenien mit 257. Wie kann Kroatien sich selbst und seine Urlauber da schützen? Im Reisejahr 2020 trugen die hohen Inzidenzwerte in den Nachbarländern Serbien und Bosnien-Herzegowina zum Anstieg der Fälle in Kroatien bei.

Brnjac: „Wir unternehmen auch in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union laufend zusätzliche Anstrengungen hinsichtlich der Sicherheitsprotokolle an Grenzübergängen. Derzeit sind Reisende beim Grenzübertritt nach Kroatien verpflichtet, ein negatives PCR-Testergebnis vorzulegen. Weitere Maßnahmen werden vom Verlauf der epidemiologischen Situation abhängen. Wir glauben jedoch, dass sich die epidemiologische Situation in Nachbarländern mit zunehmender Durchimpfung der Bevölkerung erheblich verbessern wird.“

Ins Flugzeug steigen und in Kroatien landen.

tz.de: Aktuell wird in vielen Urlaubsländern am Mittelmeer der EU-Impfpass als Reisedokument diskutiert. Wie ist die Einstellung Kroatiens dazu?

Brnjac: „Wir stehen in ständigem Kontakt mit Vertretern anderer EU-Mitgliedstaaten und diskutieren eine einheitliche Position zum Thema Reisen und Grenzübergänge. Derzeit ist es vom großen Interesse aller EU-Mitgliedstaaten, dass die Impfung beschleunigt wird, um damit eine günstige epidemiologische Situation sicherzustellen. Überprüfbare und einheitliche Impfbescheinigungen oder -pässe auf EU-Ebene werden sicherlich zu einer größeren Reisebereitschaft, aber auch zur tatsächlichen Sicherheit der Touristen und ihrer Gastgeber beitragen.“

tz.de: Was wurde innerhalb des Landes zur Sicherheit der Urlauber noch verbessert?

Brnjac: Damit sich unsere Gäste in diesem Jahr noch sicherer fühlen, wurde auf nationaler Ebene das Konzept „Stay safe in Croatia“ ausgearbeitet. Mit dem Label lassen sich auf den ersten Blick Anbieter von Unterkunstleistungen, Transport, touristischen Attraktionen und Ähnlichem als solche erkennen, die alle vorgegebenen Standards zum Schutz der Gesundheit und der Hygiene erfüllen. Mit der Einführung von „Stay safe in Croatia“ zeigt Kroatien, dass für uns die Sicherheit der Reisenden an erster Stelle steht. (Texte und Interviews: Christine Hinkofer)

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Impressionen: Urlaub in Kroatien

Urlauber in Kroatien.
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Urlauber in Kroatien.
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Kontakt

Kroatische Zentrale für Tourismus
Hesseloherstraße 9
80802 München
Telefon: +49 89 22 33 44 
Fax: +49 89 22 33 77
E-Mail: office@visitkroatien.de 
Web: www.kroatien.hr

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