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Wegen des Pilotenstreiks bleiben am Dienstag und Mittwoch wieder einige Lufthansa-Maschinen am Boden.

Ausfälle im Luftverkehr

Lufthansa-Streik: Tipps für Passagiere

Der Lufthansa-Streik nimmt kein Ende - die Geduld der Passagiere dürfte dagegen längst an ihre Grenzen kommen. Was müssen Betroffene jetzt beachten?

Die Piloten der Lufthansa sind am Dienstag (29. November) erneut in einen Streik getreten. "Auf der Kurzstrecke wurden 816 Flüge gestrichen", sagte ein Unternehmenssprecher. 82 000 Passagiere seien betroffen.

Am Mittwoch würden zudem 890 Verbindungen mit 98 000 Passagieren ausfallen. Dann zielt die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auf die Langstrecke. Auch danach sind Streiks möglich, betonte Cockpit. Die wichtigsten Infos für Betroffene kurz zusammengefasst:

Wohin kann ich mich wenden?

Passagiere erreichen Lufthansa unter 0800/850 60 70 (kostenlos aus dem Festnetz, Mobilfunk abweichend). Ob ihr Flug betroffen ist, sehen sie auf Lufthansa.com unter der Rubrik "Flugstatus".

Kann ich meinen Flug umbuchen oder stornieren?

Bei gestrichenen Flügen dürfen Kunden ihr Ticket kostenlos stornieren oder umbuchen. Letzteres gilt für Flüge bis zum 30. November auch, wenn sie nicht vom Streik betroffen sind. Dies betrifft Buchungen bei Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines ab oder nach Frankfurt, München oder Düsseldorf, bei denen die Tickets bis zum 28. November ausgestellt wurden. Der neue Reisezeitpunkt muss dabei vor dem 31. März 2017 liegen und der Originaltarif beibehalten werden. Bei innerdeutschen Verbindungen können Kunden auf die Deutsche Bahn ausweichen. Dafür lässt sich das Ticket unter "Meine Buchungen" in eine Bahnfahrkarte umwandeln.

Kann ich jetzt Lufthansa-Flüge an Weihnachten vorsorglich stornieren?

Nein. Fluggäste können Flüge außerhalb des Streikzeitraums laut einer Lufthansa-Sprecherin nicht auf Verdacht gebührenfrei stornieren oder umbuchen. Wer also im Besitz eines Tickets für einen Flug in einigen Tagen oder Wochen ist, kann es nicht aus Angst vor einem Andauern des Streiks kostenfrei zurückgeben.

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dpa/tmn

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