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Vorsicht auf Mallorca: Bei Baden im Meer sollten Sie Ihre Badeschuhe nicht vergessen. (Symbolbild)

Höllische Schmerzen

Mallorca-Arzt warnt vor gefährlichem Gifttier: "Niemals ohne Badeschuhe ins Wasser"

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Auf Mallorca sollten Urlauber nur mit Badeschuhen ins Wasser gehen. Denn dort lauert eine Gefahr, die Badende nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.

Endlich Urlaub, endlich der Sprung ins kühle Nass: Wer in Urlaub fährt, der freut sich auf leckeres Essen, Sonne satt und natürlich auf das Planschen im türkisblauen Meer. Über all dieser Freude hinweg sollten aber gerade Mallorca-Urlauber nicht vergessen, bei ihrem Sprung ins Meer ihre Badeschuhe anzuziehen.

Giftiger Fisch verursacht höllische Schmerzen

Auf Mallorca ist überall auf der Insel ein giftiger Fisch namens Petermännchen heimisch. So harmlos er klingt, so faustdick hat dieser es hinter den Kiemen: Bei einer Länge von 15 bis 50 Zentimeter besitzt das Petermännchen bis zu 71 Weichstrahlen und zehn Stacheln. Diese schützen den brauen Fisch mit türkisem Schimmer vor Angreifern. Dazu vergräbt er sich im Sand, so dass er für uns Menschen nicht sichtbar ist.

Das kann schnell zum Verhängnis werden: Das Gift des Petermännchens ist so stark, dass der Fisch zu den gefährlichsten Gifttieren in Europa zählt. Einmal in den Stachel getreten, verursacht der Stich höllische Schmerzen. Vor allem in flachem Wasser ist Vorsicht geboten.

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Wie der Inhaber des deutschen Ärztezentrums auf Mallorca, Peter Berghoff, gegenüber dem Portal Focus verriet, seien Badeschuhe daher eine wichtige Schutzmaßnahme für Touristen auf Mallorca. "Ich würde niemals ohne Badeschuhe ins Wasser gehen", so Berghoff.

Behandeln müsse man den Stich des Petermännchens obendrein auf fast ebenso schmerhafte Art und Weise. "Das Gift ist nicht hitzebeständig", erklärt Berghoff. Die Behanldung sieht also so aus, dass er mit einem Feuerzeug ganz nahe an die Wunde geht, um das Gift zu neutralisieren. Anschließend kühle er die Stelle mit Eis.

Petermännchen leben übrigens auch in der Ost- und Nordsee, wo jährlich etwa 30 bis 40 Menschen von ihnen gestochen werden, wie der NDR berichtet.

Auch interessant: So geht es Mallorca-Urlaubern diesen Sommer an den Kragen.

sca

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