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Reisen mit Behinderung ist eine Herausforderung - vor allem, wenn den Menschen zusätzliche Steine in den Weg gelegt werden. (Symbolbild)

Polizeieinsatz

Mann darf Rollstuhl nicht mit ins Flugzeug nehmen - dann eskaliert die Situation

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Ein Mann wollte auf seinem Flug nach Bali seinen Rollstuhl in die Kabine mitnehmen, wie die Airline es ihm zuvor genehmigt hatte. Doch alles endet mit einem Polizeieinsatz.

Shane Hryhorec sitzt im Rollstuhl. Auf einer Reise in den Bali-Urlaub wurde ihm aufgrund dieser Tatsache der Flug verwehrt. Doch was war passiert?

Flug verwehrt: "Ich stieg ins Auto und weinte. Ich war so sauer."

Der Australier Shane Hryhorec wollte mit der Airline Qantas von Melbourne nach Bali reisen. Beim Einchecken versicherte ihm das Flugpersonal, er könne seinen Rollstuhl mit an Bord nehmen und im Gepäckfach verstauen. Schließlich sei der klappbare Rollstuhl genau für derartige Situationen konstruiert worden. Das berichtet das Portal news.com.au.

Doch dann kam alles anders: Als Hryhorec nämlich durch das Gate fuhr und auf das Flugzeug zurollte, soll er aufgehalten worden sein, da er seinen Rollstuhl nicht mit in die Kabine nehmen könne, wie es heißt. Angeblich sei dies nur an Bord des Airbus A380 oder der Boeing 787 gestattet, da sie größer seien als die 737, mit der Hryhorec fliegen sollte - wenngleich er schon öfter mit einer Maschine dieser Art geflogen war und es nie mit seinem Rollstuhl Probleme gegeben hatte.

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Hryhorec soll daraufhin vehement widersprochen haben, doch es nützte nichts: Er und seine Begleitung wurden vom Flugzeug weggeführt und zu einem Terminal gebracht, wo die australische Bundespolizei auf beide wartete. Diese habe zwar schnell festgestellt, dass es sich nicht um eine polizeiliche Angelegenheit handelte, dennoch sei Hryhorec sehr aufgewühlt gewesen. "Ich stieg ins Auto und weinte", sagte er gegenüber dem Portal News.com.au. "Ich war so sauer. Leider ist dies nicht ungewöhnlich für Menschen mit Behinderungen."

Qantas sagte wiederum in einer Erklärung, es habe ein Missverständnis gegeben: "Unsere Crew ist geschult, sicherzustellen, dass Kunden, die besondere Unterstützung benötigen, bequem reisen und dabei gleichzeitig die Sicherheit der anderen Passagiere und der Crew erhalten. Wir entschuldigen uns dafür, dass einer unserer Kunden aufgrund eines Missverständnisses annahm, er könne seinen Rollstuhl mit in die Kabine der Boeing 737 nehmen, wenn er eigentlich im Gepäckraum verstaut werden sollte." Sicherheit habe für alle Kunden oberste Priorität.

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"Ich war beschämt und peinlich berührt"

Hryhorec habe dann einen neuen Flug nach Bali buchen müssen. Als er ihn einen Tag später antrat, habe er seinen Rollstuhl bei Qantas für den Laderaum abgeben müssen. "Ich war beschämt und peinlich berührt und ich wollte nicht, dass ich am Flughafen dieselben Leute sehen muss, die mich am Vortag wie Mist behandelt haben", so Hryhorec. "Die Dinge müssen sich ändern, weil Menschen mit Behinderungen das schon viel zu lange hinnehmen müssen."

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sca

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